Pressespiegel

RN berichtete am 31.12.2013

Wasserspielplatz für die Kleinen

Kulturpreis 2013 für Uwe Gegenmantel / Schützen feiern ihre neuen Könige

Uwe GegenmantelLÜNEN. Gewinner in den verschiedensten Sparten prägten das Kultur- und Freizeitleben in den vergangenen zwölf Monaten.

Im Januar nahm Kantorin Jutta Timpe den Lüner Kulturpreis in einer Feierstunde entgegen – natürlich in "ihrer" Stadtkirche St. Georg, in der sie seit vielen Jahren für wunderbare Klänge sorgt.

Zehn Monate später, Mitte November, gab die Stadt den Kulturpreisträger 2013 bekannt. Der vielseitige Maler Uwe Gegenmantel, seit 1992 in Lünen beheimatet, wurde ausgezeichnet. Die Feierstunde findet Anfang 2014 statt.

Skater-Treff eingeweiht

Gewinner sind auch die Lüner Kinder, denn dank vieler Spenden, unter anderem des Vereins Kinderfreundliches Lünen, haben sie seit dem Sommer einen neuen Spielplatz mitten in der Innenstadt. Am Tobiaspark sorgten das Trampolin, das Karussell und die Wasserspiele für Begeisterung bei den Kleinen. Die etwas Älteren freuten sich schon Ende Mai über den neuen Skater-Treff auf dem Theater-Parkplatz.

Rekord-Teilnehmerzahl am 1. Mai bei der Party am Cappenberger See – 7000 Besucher kamen. Es gab eine gefährliche Körperverletzung und an die 100 medizinische Behandlungen.

Lüner Schützenvereine feierten im Frühjahr und Sommer zahlreiche neue Könige. Die Bürgerschützen Elmenhorst machten den Anfang. Hier regiert nun Ralf Stingl mit Ehefrau Sylvia. Bei der Premiere des Bürger-Vogelschießens siegte Charlotte Wilking. Sascha Homann schoss beim Schützenverein Nordlünen-Alstedde den Vogel ab und wählte Sabrina Homann zu seiner Königin. Bei den Lüner Schützen von 1332 regiert seit dem Sommer Jörg Kostrzewa, der seine Frau Elke zur Königin machte.

Mehr als 1000 Besucher kamen im Juli zur "Extraschicht" in die Alte Kaffeerösterei.

Parallel zum Brunnenfest im Juli gab es eine kleine Feierstunde, denn der Handwerkerbrunnen vor der Stadtkirche wurde 25 Jahre alt.

"Lüner Augenblicke"

Zahlreiche Aktionen fanden im Rahmen der "Lüner Augenblicke" von Ende Juli bis Mitte September statt.

Im November besuchte der weltweit erfolgreiche Krimi-Autor Jussi Adler-Olsen die Lippestadt, um ein Theaterstück zu sehen, das nach einem seiner Bücher entstand.

Dabei traf er auch Schauspieler Christian Tasche vom "Liebesperlen"-Ensemble. Nur wenige Tage später starb Tasche, der im Kölner Tatort den Staatsanwalt spielte. Im Theater lag ein Kondolenzbuch aus.

Beim Kinofest gewann Regisseurin Anne Thoma die "Lüdia", den Filmpreis der Stadt Lünen, für ihre Dokumentation "Miles and War".BS

 

RN berichtete am 21.12.2013

Spielmobil mit Faltrollstühlen und Taststöcken

Spende macht Anhänger inklusionstauglich
LÜNEN. Es war so ein bisschen in die Jahre gekommen, das Spielzeug, mit dem das Spielmobil so unterwegs war. Behindertengerecht war die ganze Angelegenheit schon mal gar nicht.
Das hat sich seit gestern ganz entscheidend geändert: Dank einer Spende der Edith-und-Martin-Guse-Stiftung über 6000 Euro an den Verein „Kinderfreundliches Lünen“ ist das Spielmobil nun komplett neu ausgestattet. Und in dem Anhänger sind dieses Mal auch ganz besondere Dinge, so zum Beispiel Falt- Rollstühle und Tast-Stöcke. Darüber freut sich ganz besonders Jutta Schlienkamp von der Arbeitsgruppe vier des Behindertenbeirats (die kümmert sich besonders um die Belange von Kindern und Jugendlichen). Sie und ihre Mitstreiter machten die Inklusion im Zuge der Neuausstattung zum Thema.
In der Stiftung fand sich schnell der ideale Partner, denn Anliegen der 2010 gegründeten Stiftung ist es, Projekte für behinderte Kinder und Jugendliche zu fördern. Einstimmig beschloss der Vorstand, dieses Spielmobil-Projekt zu unterstützen.
Am Donnerstag überreichten Stiftungs-Vorsitzender Gerhard Knüpp, Norbert Heiling (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Stefan Beckmann, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums den symbolischen Scheck an Thomas Scheidle (Schatzmeister des Vereins Kinderfreundliches Lünen) und an Ludger Trepper, Geschäftsführer des Vereins im Beisein von Initiatorin Jutta Schlienkamp und Christine Klinke, die für den Verleih der Spielgeräte zuständig ist. Leihen können den Anhänger samt Inhalt übrigens nicht nur Kitas, Schulen oder Vereine, sondern auch Privatleute.blf

Interessenten können sich bei Christine Klinke montags bis freitags zwischen 8
und 12 Uhr unter Tel. 104-1334 melden.

RN berichtete am 12.12.2913

Hobbykegler spenden für Kinder-Aktionen

Wettkampf spülte 469 Euro in die Kasse

NORDLÜNEN. Am Donnerstagabend fand im Haus Bössing die Spendenübergabe der beiden Hobbykeglervereine an Ludger Trepper und Thomas Scheidle von Kinderfreundliches Lünen statt.

Zum ersten Mal seit dem Bestehen der beiden Hobbykegelvereine kam es am 16. November zu einem Vergleichswettkampf zwischen den beiden Vereinen. Auf die Idee kamen die Hobbykegler durch Mitglieder der beiden Gruppen – auch der Rest der Mannschaft war begeistert.

Das Geld spielten die Kegler durch Strafen zusammen. Jeder, der verloren hat, musste Geld in eine gemeinsame Kasse zahlen. Beide Vereine legten noch eine Summe drauf, dadurch kam der stolze Betrag von 469 Euro Zustande.

Die Projekte von Kinderfreundliches Lünen sind sehr umfangreich. „Lünopoli“ oder der neue Spielplatz am Tobiaspark zählen dazu. „Für uns wären diese Projekte nicht möglich, wenn wir keine Spenden bekämen“, sagte Ludger Trepper erfreut bei der Spendenübergabe.

Wiederholung geplant

Dass der Betrag an Kinderfreundliches Lünen gespendet werden soll, entschieden dieses Mal die „Kegelatzen“ Lünen. Im nächsten Jahr soll das Turnier erneut stattfinden.

Dann wird die Entscheidung beim Kegelverein „Doppelschöön“ liegen, an wen das Geld gespendet wird.

Doch eines ist den beiden Vereinen sehr wichtig: Das Geld soll in Lünen bleiben.

Bericht LW

RN und WAZ berichteten am 5.12.2013

Kultnacht-Erlös für neues Spielgerät

Spende für Kinderfreundliches Lünen

ScheckübergabeBRAMBAUER. Die Organisatoren der Kultnacht in Brambauer, Oliver Tober, Hartmut Sommerfeld und Jörg Bongartz, spendeten 1000 Euro an den Verein
Kinderfreundliches Lünen. Der Betrag stammt aus dem Gewinn der dritten
Kultparty. Bongartz, Sommerfeld (Wirt der Stadtschänke) und Tober (Rewe)
überreichten den Scheck an die Vorstandsmitglieder Dr. Achim Grunenberg, Ludger Trepper und Thomas Scheidle.

 

Der Verein braucht Geld für ein Projekt im Südpark, das 2014 realisiert werden
soll. Die Kinder vor Ort sollen mitentscheiden, welches Spielgerät aufgestellt
werden soll. Die Organisatoren der Kultnacht spenden zum ersten Mal Geld für
diese Organisation. Grunenberg (Vorsitzender), Scheidle (Schatzmeister) und
Geschäftsführer Trepper freuten sich sehr als Vorstandsmitglieder des Vereins
über die Unterstützung.

Der nächste Termin

Die nächste Kultnacht findet am 25. Oktober 2014 wieder im Bürgerhaus, an der
Yorckstraße 19 statt. "Eine ganze Reihe von musikalischen Veränderungen wird es
geben", so die Organisatoren.wg

RN Foto Gärtner

RN und WAZ berichteten am 16.09.2013

"Wasserspielgarten" am Tobiaspark offiziell eingeweiht

EinweihungLÜNEN. Viele verschiedene Seiten gab es am Samstag von Lünen
zu sehen – und immer nur die besten: Zum Abschluss der Lüner Augenblicke veranstaltete die Stadt ein Fest mit vielen Aktionen, Ständen und Höhepunkten.

Seit dem 27. Juli liefen die Lüner Augenblicke, in deren Rahmen schon Veranstaltungen wie das Moonlight-Shopping und das Theaterstück "Typisch Lünen" stattfanden. Zum Ende hatten die Organisatoren um die Stadtentwicklungsplanerinnen Verena Biene und Kristin Woesmann ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, um der Aktion einen würdigen Abschluss zu bereiten.

Mit Gummistiefeln

Erster Höhepunkt war die offizielle Eröffnung des Wasserspielgartens am Tobiaspark durch den Beigeordneten Matthias Buckesfeld. "Wir hoffen, dass die Instandhaltung des Wasserspielgartens gut funktioniert, damit er auch in ein paar Jahren immer noch so gut angenommen werden kann wie jetzt", erklärte er.
Passend dazu spielten Kinder, gut ausgerüstet mit Gummistiefeln und Regenjacke, im Wasserspielgarten. Sie störten sich nicht daran, dass wegen des anfänglichen Regens das Wasser nicht nur von unten, sondern auch von oben kam.
Des Weiteren ging zusammen mit den Lüner Augenblicken auch die Arbeit der Künstler bei der Lippeauen-Triennale zu Ende. Die Künstler präsentierten zum Abschluss ihre Werke. Drei Tage hatten zehn Künstler an neun Projekten gearbeitet. Die Kreativität kannte dabei offensichtlich keine Grenzen: Zu sehen waren kleine Flöße, die hinterher auch auf die Lippe gesetzt wurden, eine 100 Meter lange Leinwand entlang des Lippeufers, Drahtinstallationen und vieles mehr. Die Kunsthistorikerin Annette Quast moderierte den Rundgang.

Foto vom Drachenfest siegt

Dritter Höhepunkt war die Prämierung der besten Bilder der Fotorallye, die seit dem 2. September in vollem Gange war. Peter Meier überzeugte mit einem Foto vom Drachenfest. Doch er war nicht der einzige Gewinner: Auch die Sieger des begleitenden Gewinnspiels wurden ermittelt und durften sich über Preise im Gesamtwert von über 1400 Euro freuen.
Das war allerdings immer noch nicht alles: Im Laufe des Tages wurden dreimal Stadtführungen mit dem Schwerpunkt "Veränderungen in der Stadt" angeboten, außerdem konnte das Lippe Bad besichtigt werden. The Rocketeers machten als mobile Band die Fußgängerzone unsicher, einzelne Szenen des Theaterstücks "Typisch Lünen" wurden nochmals aufgeführt.
Da der Tag trotz des anfänglichen Regens gut besucht war, zogen die Veranstalter ein positives Fazit: "Es waren sehr viele Familien da, die gut unterhalten wurden. Außerdem hat die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten super geklappt", sagte eine erfreute Kristin Woesmann. Und auch Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick war begeistert von den Lüner Augenblicken: "Wir haben durch die Aktion nicht nur das Wir-Gefühl gestärkt – wir haben auch unter Beweis gestellt, dass Lünen eine tolle Stadt ist!"

Die Ruhr-Nachrichten berichteten am 5.9.2013:

 

 

Der Lünopoli-DracheGroßes Finale in Lünopoli

Eltern und Großeltern waren zur großen Abschlussveranstaltung eingeladen / Nächste Auflage 2015

LÜNEN. Die Abschlussfeier von Lünopoli hat gestern eine ganz entscheidende Änderung im Regelwerk der Ferienstadt erfordert. Eltern und Großeltern durften sich frei auf den Gelände bewegen.

Ansonsten galten aber nach wie vor die Gesetze der Kinder. Im Minutentakt waren die Besucher Angriffen mit Wasserpistolen und Schläuchen ausgesetzt, die Täter blieben straffrei. Viel Erwachsene erlebten so eine feuchte Überraschung.

Auf der Bühne der Ferienstadt wurde derweil noch einmal alles aufgefahren. Zahlreiche Tanzveranstaltungen, Tombola-Ziehungen und Danksagungen wechselten sich ab. Highlight der Veranstaltung war die vorerst letzte öffentliche Eheschließung in Lünopoli. Tanzlehrer Arthur hatte seine Freundin aus dem "richtigen Leben" auf die Bühne gebeten und um ihre Hand angehalten. Dann ging alles ganz schnell. "Ist es euer Wille, lünopolisch zu heiraten?" Beide antworteten mit "Ja". Die Begeisterung der Kinder kannte keine Grenzen.

Auch Vertreter der Hauptsponsoren waren vor Ort. Manfred Ungethüm, Chef des Trianel Kraftwerks, und Thomas Scheidle vom Verein "Kinderfreundliches Lünen" nahmen Rücksicht auf die Kinder und hielten ihre Grußworte kurz. Beide bedankten sich bei den Organisatoren und sicherten für das nächste Lünopoli finanzielle Unterstützung zu.

Kreativität und gute Laune

Bei allem Lob für das große, in weiten Teilen ehrenamtliche Engagement vieler junger Erwachsenr war es Jakob und dem Organisationsteam wichtig, darauf hinzuweisen, dass vor allem die 500 Kinder mit ihrer Kreativität und guten Laune dafür gesorgt hätten, dass die zwei Wochen wieder ein voller Erfolg gewesen seien. Viele Kinder verließen nach der Abschlussfeier nur ungern das Gelände der Ferienstadt. Bea (10) konnte sich zumindest damit trösten, dass sie in zwei Jahren wieder dabei sein wird. Ihre Freundin Judith (11) hatte es da weniger leicht. 2015 wird sie schon zu alt sein, um wieder Bürgerin von Lünopoli zu werden. Auch deshalb schlug sie vor, Lünopoli solle jedes Jahr stattfinden. Der Hauptgrund sei aber, dass beide viele neue Freunde gefunden hätten, mit denen sie auch gern jedes Jahr einen Teil der Sommerferien verbringen würden.

Die Oragnisatoren hatten noch keine Zeit, wehmütig zu werden. "Für uns ist Lünopoli noch lange nicht vorbei", sagte die Teamerin Ilka. Schließlich stehen die Aufräumarbeiten noch an. Ob sie sich vorstellen könnte, schon 2014 das nächste Lünopoli zu planen? Viele Kinder hätten sich das gewünscht, sagte Ilka, aber so einen Kraftakt wie Lünopoli könnte man, auch finanziell, wohl wirklich nur alle zwei Jahre stemmen.

Bilder vom Abschluss

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Bericht und Bilder: WR Hannah Rothkegel

 

Bilder aus Lünopoli gibt es hier!

 

Erfrischend anders - der neue Wasserspielplatz

Die RN berichteten am 22.7.2013. Hier gehts zum Bericht

WasserspielLünen hat seinen ersten Wasserspielplatz

Lünen. Jetzt plätschert es auf Lünens einzigem Wasserspielplatz in der Fußgängerzone. Natascha probiert die kleinen Fontänen gleich aus. Sie erfrischen bei den warmen Temperaturen. Offiziell wird die neue Anlage zwar erst am Samstag, 14. September, ab 11 Uhr bei der City-Veranstaltung "Ab in die Mitte" eröffnet, doch nach der Bauabnahme ließ die Stadt das Wasser einfach weiterlaufen. Der Spielplatz ist nun komplett ausgestattet mit Drehscheibe, Trampolin, Wasserdüsen, Bänken, Fahrradständern, neuen Lampen und Papierkörben. Ein großer Teil der Anlage ist gar nicht zu sehen, sondern liegt unterirdisch versteckt. Dazu gehört eine 3,5 qm großer Wassertank. Steuergeräte regeln automatisch den Kreislauf und pumpen bei Bedarf Frischwasser hinzu. Dank moderner Technik schalten sich die Wasserspiele morgens um 10 Uhr ein und abends um 22 Uhr wieder aus. 180 000 Euro hat die Anlage gekostet. Davon spendierte der Verein Kinderfreundliches Lünen 30.000 Euro, Pro Lünen beteiligte sich mit 10.000 Euro. Ein Großteil konnte aus Fördermitteln für den Stadtumbau finanziert werden.

Foto und Bericht: RN Quiring-Lategahn

 

 

ScheckübergabeViktoriaschule bekommt ein neues Spielgerät

Spielplatz auch nachmittags geöffnet

Lünen. In der nördlichen Innenstadt gibt es nur wenige Spielmöglichkeiten für Kinder. Damit sich das in der Zukunft etwas verbessert, hat der Verein Kinderfreundliches Lünen nun 20.000 Euro für eine neues so genanntes „Multifunktionsspielgerät“ auf dem Gelände der Viktoria-Grundschule gespendet. „Wir sind sehr froh, gerade in diesem Bereich, wo es sonst nicht viele Möglichkeiten gibt, etwas machen zu können“, sagte der Vereinsvorsitzende Dr. Achim Grunenberg bei der feierlichen Scheckübergabe.

Zwar steht das Spielgerät schon, benutzt werden darf es allerdings noch nicht. „Um den Fallschutz müssen wir uns noch kümmern“ erklärte Jürgen Arendes von der Stadt Lünen und versprach, die beauftragte Firma deshalb noch einmal zu kontaktieren. Wie sehr sich die Kinder auf die neuen Spielmöglichkeiten freuen, wurde bei der bei der Scheckübergabe deutlich, als einige von ihnen ausnahmsweise kurz auf das Klettergerüst durften. „Es ist ein bisschen so, als wenn wir vor den Augen der Kinder mit Schokolade wedeln würden“, sagte Schulleiterin Heidi Sumann.
Gemeinsam geplant
Das Spielgerät steht auf dem Bereich des Schulgeländes, der am Nachmittag als Spiel- und Bolzplatz genutzt wird. Dort, wo die Grundschüler in der Pause spielen, können sie also auch am Nachmittag toben und spielen. „Wir wollen die Schule so auch zum Ort der Bildung und der Begegnung ausbauen und die Identifikation mit dem Viertel fördern“, erklärte Schulleiterin Sumann. Daher habe man die Spielgeräte auch mit den Kindern und ihren Eltern geplant.

Ein Jahr dauerte die Planungs- und Bauphase für das Spiel- und Klettergerüst bislang. Nun hoffen alle Beteiligten, besonders die Kinder, dass es möglichst bald fertig wird.

Bericht und Bild: RN Schmidt, 4.7.2013

 

Meilenstein für das Viertel

20.000 Euro für Spielgerät and der Viktoriagrundschule
Über einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro freuten sich die Mädchen und Jungen der Viktoriaschule. Der Verein Kinderfreundliches Lünen stellte die Summe für ein brandneues Spielgerät auf dem Schulhof zur Verfügung.
Seit Wochen schauten die Kinder schon gespannt aus den Schulfestern und fieberten der Eröffnung entgegen. Da der Fallschutz nachgebessert werden muss, ist weiter Geduld erforderlich. Doch während der Scheckübergabe durften einige Mädchen und Jungen auf das Spielgerät klettern. „Wir danken allen Spendern, die uns unterstützt haben, um dieses Projekt zu realisieren. In diesem Quartier, wo es sonst nicht viel für die kleinen gibt, ist es sehr sinnvoll“, erklärte Dr. Achim Grunenberg, Vorsitzender von Kinderfreundliches Lünen. Das Spielgerät ist auch außerhalb der Schulzeit frei zugänglich. „Es wertet diesen Bereich stark auf – ein Meilenstein für das Viertel“, freute sich Schulleiterin Heidi Sumann.

Bericht: Wagner, Sonntagskurier 7.7.2013

 

Spendenübergabe40.000-Euro-Spende für das Spielerlebnis am Tobiaspark

Fertigstellung in 4 bis 8 Wochen

Den ganzen Bericht lesen Sie hier.

Bericht und Bild: Sebastian Klein, RN

 

Der Sonntagskurier berichtete am 21.04.2013:

Sonntagskurier

Die Ruhr-Nachrichten berichteten am 16.4.2013:RN vom 16.4.2913

 

Hier können Sie den ganzen Bericht lesen.

Spielen mitten in der City

LÜNEN. Mitten in der Fußgängerzone knatterten gestern die Motorsägen. Die Arbeiten zur Umgestaltung eines Teils des Tobiasparks haben begonnen.

Innerhalb der nächsten Wochen soll sich der vordere Bereich in ein kleines Spielparadies verwandeln. Eine besondere Attraktion dürfte die Wasserspielanlage werden, die es so noch auf keinem Lüner Spielplatz gibt. Außerdem können die Kinder auf einem Trampolin hüpfen oder sich in einer "Schale" drehen. So heißt das dritte Gerät.

Der Verein "Kinderfreundliches Lünen" trägt mit 30.000 Euro dazu bei, dass die Spielgeräte angeschafft werden können.

Bevor sie aufgestellt werden müssen zunächst die drei Hochbeete weichen. Die Bäume darin wurden bereits gestern gefällt, das Ahorn in der Mitte bleibt erhalten. Eine weiterer Baum wird neu gepflanzt, erläutert Jürgen Arendes, stellvertretender Leiter der Abteilung Stadtgrün. Der Drehstein, eine Geschenk der Firma Schmidt, wird versetzt.

Fallschutz

Sind die Hochbeete verschwunden, wird auf der 450 Quadratmeter großen Fläche ein Fallschutzbelag verlegt, damit es beim Toben möglichst keine Blessuren gibt. Sitzbänke und Laternen wie in der südlichen Fußgängerzone sowie ein Fahrradständer ergänzen die Möblierung des Bereiches.

auszugsweise aus RN vom 10.4.2013 von Peter Fiedler

Hier können Sie den Plan einsehen.

 

Meinung der Kinder zählt

Verein "Kinderfreundliches Lünen": Neue Projekte und Lünopoli - RN 28.2.13

LÜNEN. "Kinder an die Macht" forderte einst Herbert Grönemeyer. Der Verein "Kinderfreundliches Lünen" nimmt die Kleinen mit auf dem Weg, den Vereinsnamen Realität werden zu lassen.

Kinder sind bei allen drei Projekten, die 2013 auf die Zielgerade gehen, als Ideengeber eingebunden. Die Umgestaltung des Tobiasparks etwa wird mit 30.000 Euro durch den Verein gefördert, der derzeit 44 Mitglieder hat.

Neue Spielgeräte

20.000 Euro zahlt "Kinderfreundliches Lünen" für eine Multifunktionsspielgerät für das Gelände der Viktoriaschule. Spätesten im Frühsommer sollen sich die Kinder darauf austoben könne. Gruneberg: "Die Beteiligung der Kinder kostet zwar Zeit, aber es ist uns wichtig, dass die Kinder lernen, wie eine Entscheidungsprozess abläuft und merken, dass sie etwas bewirken können". Auf dem Gelände wird auch das Spielgerät, das bislang vor der VHS an der Stadttorstraße stand, ein neues Dominzil finden. Auch viele Kinder waren dabei, als es um das Spielgerät an der Wittekindschule (Nähe Seilbahntrasse) ging. "60 Kinder sind sogar in den Westfalenpark gefahren und haben sich das gewünschte Gerät, eine Art Drehscheibe, angesehen", so Grunenberg. 10.000 € fließen aus Vereinsmitteln in das Projekt.

2014: Projekt am Südpark

Die Werbetrommel für Spenden rührt der Verein nun für einen Beitrag zur Kinderfreundlichkeit im Südpark. Das Projekt soll 2014 realisiert werden. Mit Beteiligung der Kinder vor Ort, die das Gerät dann nutzen sollen.

In den ersten beiden Sommerferienwochen wächst wieder die Kinderstadt "Lünopoli". Bis zu 500 Mädchen und Jungen leben und arbeiten dann in ihrer eigenen "Stadt". Dr. Grunenberg: "Auch da würden wir uns über weitere Spenden freuen. 25.000 €uro kostet Lünopoli. Zum dritten Mal gibt es eine großzügige Spende von Trianel.

Bild und Text: Beate.Rottgardt@ruhrnachrichten

 

Fußballer spenden für "Kinderfreundliches Lünen"

Sonntagskurier vom 24.2.2013, Foto: Barth

ScheckübergabeEine Spende in Höhe von 450 Euro konnte Karl-Heinz Schulze (links), Vorsitzender der Fachschaft Fußball im Stadtsportbund, an Dr. Achim Grunenberg (Mitte) und Ludger Trepper vom Verein "Kinderfreundliches Lünen" überreichen. Seit Jahren unterstützen die Fußballmannschaften im Stadtsportbund den Verein. "Kinder und Jugendlichen sind in unserer Gesellschaft unentbehrlich", so Schulze. Dr. Grunenberg betonte, dass angesichts der anstehenden Projekte (so findet die Ferienstadt "Lünopoli" statt, es werden Spielflächen im Innenstadtbereich und Projekte in Brambauer gefördert) ein "ganz guter Kapitalbedarf" beim Verein "Kinderfreundliches Lünen" bestehe.

 

Die WAZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 31. August 2012:

Schlagzeile der WAZ

 

 

Neugestaltung Tobiaspark

Kinder müssen auf Wasserspielplatz weiter warten

Von Magdalene Quiring-Lategahn , Ruhnachrichten vom 30.08.2012

LÜNEN Eigentlich sollte der Wasserspielplatz am Tobiaspark längst ein Magnet für die Kinder sein. Die Angebote für die Ausschreibung waren jedoch zu teuer. Jetzt werden neue Angebote eingeholt.
Eigentlich sollten sich auf Lünens erstem Wasserspielplatz am Tobiaspark die Kinder längst vergnügen können, doch jetzt ist Geduld gefragt. Denn die erste Ausschreibung hat den Kostenrahmen gesprengt.

Umgestaltung nördliche Innenstadt

Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit lässt Beigeordneter Matthias Buckesfeld das Projekt jetzt erneut ausschreiben. „Es ist bedauerlich, aber im Hinblick auf behutsames Wirtschaften der einzige Weg“, erklärte er im Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstag. In diesem Jahr wird der Spielplatz wohl nicht mehr fertig werden.
 
Bekanntlich ist er der erste Baustein eines Masterplans zur Umgestaltung der nördlichen Fußgängerzone, konzipiert vom Büro Wolters und Partner. 760.000 Euro sind im vorläufigen Teilbudget dafür insgesamt vorgesehen. Die Angebote der Firmen lagen allein für den Spielplatz schon bei 230.000 Euro. „Damit hätte bereits die erste Maßnahme ein Drittel des Gesamtbudgets gekostet“, begründet Buckesfeld seinen Tritt auf die Kostenbremse.
 
Vier Spielgeräte gespendet

Aufgrund einer Spende für drei Spielgeräte vom Verein Kinderfreundliches Lünen und einer von Pro Lünen für ein Spielgerät, sollte der Bau des Spielplatzes vorgezogen werden. Die Ausführungsplanung ist nach Ideen von Kindern bereits erarbeitet worden. Die hatten sich ein Trampolin, Drehscheiben-Karussell, Windsurfer und Wasserspiele gewünscht. Jetzt hakt es an der erneuten Ausschreibung. „Wir konnten nicht verantworten, dass der Spielplatz deutlich teurer wird“, so Buckesfeld.

 

 

 

1000 Euro an "Kinderfreundliches Lünen"

Stiftung Emscher-Lippe-Land schüttet insgesamt 5000 Euro aus

SpendenübergabeLÜNEN. Jugend- und Sportprojekte der Region in Lünen, Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick und Waltrop fördert die Stiftung Emscher-Lippe-Land mit insgesamt 5000 Euro.

Stiftungs-Vorstand Ludger Suttmeyer (rechts im Bild) überreichte gestern im Lüner Rathaus jeweils 1000 Euro an die Empfänger. Für den Verein "Kinderfreundliches Lünen" nahmen Vorsitzender Dr. Achim Grunenberg und Geschäftsführer Ludger Trepper den Scheck in Empfang. Mit ihnen freute sich auch Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Die Summe soll für Spielgeräte verwendet werden.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 hat die Stiftung damit bereits 185 einrichtungen in den fünf Städten mit über 180.000 Euro unterstützt. Die Stiftung sucht auch Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. www.buergerstiftung-emscherlippe-land.de

RN-Foto Fiedler, 20.6.2012

Die WAZ berichtete zum gleichen Thema

zum Bericht

Trampolin und Windsurfer im Tobiaspark

LÜNEN. Ein Spielbereich auf 450 Quadratmetern wird im Tobiaspark realisiert. Aus Vorschlägen von Kindern erarbeitete Jürgen Arendes von der Abteilung Stadtgrün den Plan für den Bereich direkt an der Fußgängerzone Münsterstraße.
Ansicht des TobiasparksDort sollen vier Spielgeräte Platz finden. Drei davon finanziert der Verein „Kinderfreundliches Lünen“, ein weiteres der Verein Pro Lünen.
„Die Hochbeete werden entfernt, damit die Fläche zum Spielen genutzt werden kann,“ erläuterte Arendes beim Treffen mit Dr. Achim Grunenberg (Kinderfreundliches Lünen und Pro Lünen) und Ludger Trepper (Kinderfreundliches Lünen).
Fallschutz
Die Pflasterung wird entfernt, es ist ein Fallschutzbelag für die Spielgeräte vorgesehen. „Wir werden die Pläne auch noch mal mit der entsprechenden Arbeitsgruppe des Behindertenbeirats diskutieren“ kündigte Trepper an.
Wasserspiele
Die ausgewählten Geräte entsprechen den Vorschlägen der befragten Kinder. So wird es ein Trampolin für mehrere Personen geben und ein Drehscheiben-Karussell, auf dem die Koordination trainiert werden kann. Auch ein „Windsurfer“ als kleineres Element ist geplant. Sicher ein Renner werden die Wasserspiele. Integriert in den neu gestalteten Bereich wird auch der bereits vorhandene Drehstein.

Sitzelemente
Damit die Eltern ihre Kinder im Blick haben und auch als sichtbaren Trenner zur benachbarten Bushaltestelle sind 40 Zentimeter hohe Sitzelemente mit eingelassenen Holzauflagen geplant.
Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass der Spielbereich noch in diesem Sommer genutzt werden kann. 2013 sollen die Wege im Tobiaspark gepflastert werden. Auch das ist in den Plänen berücksichtigt.

Von Beate Rottgardt, RN Internet vom 11. Mai 2012

Alles für ausgiebiges Springen, Planschen und Toben am Tobiaspark

Jürgen Arendes, Ludger Trepper und Dr. Achim Grunenberg mit dem SpielplatzentwurfLünen.   Vier Spielgeräte werden bald vor dem Tobiaspark an der Fußgängerzone aufgebaut. Welche, das hatten bekanntlich Kinder aus Lünen selbst mitentschieden. Am Donnerstag stellten die Stadt und der Verein Kinderfreundliches Lünen die Entwürfe für den Umbau vor.
Vier Spielgeräte werden bald vor dem Tobiaspark an der Fußgängerzone aufgebaut. Welche, das hatten bekanntlich Kinder aus Lünen selbst mitentschieden. Am Donnerstag stellten die Stadt und der Verein Kinderfreundliches Lünen die Entwürfe für den Umbau vor – und die halten sich, wie versprochen, so weit wie möglich an die Vorschläge des Nachwuchses.
Ein wenig an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden musste das Ganze zwar, wie Jürgen Arendes von der Abteilung Stadtgrün erläuterte, doch im Großen und Ganzen würde nach den derzeitigen Entwürfen auch das entstehen, was die Kinder sich selbst ausgesucht haben.
Wasserspiel und ebenerdiges Trampolin
Weichen müssen zunächst die beiden Hochbeete – und die zwei Bäume darin. Die hätten aufgrund ihres Zustands in den nächsten Jahren aber ohnehin gefällt werden müssen, so Arendes. Für einen von beiden werde außerdem Ersatz gepflanzt.
Zur Fußgängerzone hin wird dann zunächst ein Trampolin errichtet – ebenerdig und mit einem Durchmesser von 3,70 Metern. Rund herum wird ein spezieller Fallschutzbelag verlegt. Ebenfalls zur Münsterstraße hin wird es außerdem eine schräg gestellte Drehscheibe geben – eine Art Karussell. Das macht nicht nur Spaß, sondern trainiert auch das Gleichgewicht.
Nahe dem Trampolin wird außerdem ein „Windsurfer“ aufgebaut, eine Sitz- und Klettergelegenheit, deren Umrisse an das Segel eines Surfers erinnern.
Besonders viel liegt den Verantwortlichen aber an Spielgerät Nummer Vier: Eine Fläche mit Wasserfontänen, die aus dem Boden heraus das kühle Nass von sich geben. „So etwas haben wir bisher auf keinem Spielplatz“, erläutert der zuständige Bereichsleiter der Stadt Lünen, Ludger Trepper. Dabei seien sie beim Nachwuchs extrem beliebt.
Pro Lünen hilft bei Finanzierung
Bezahlt werden soll die Anschaffung der Spielgeräte mit den Mitteln des Vereins Kinderfreundliches Lünen – der jetzt aber noch Schützenhilfe bekommt, wie Dr. Achim Grunenberg für den Verein bekannt gab: „Pro Lünen hat sich bereit erklärt, die Kosten für eines der Geräte zu übernehmen.“
Auch für Sitzgelegenheiten ist gesorgt, sie werden am Rand stehen und so gleichzeitig dafür sorgen, dass die Kinder nicht einfach in den Busverkehr hineinlaufen können. Erhalten bleibt der „Drehstein“, ebenso wie der zentrale Baum auf der Fläche.
Was das Ganze am Ende kosten wird, ist noch nicht klar. Jürgen Arendes von Stadtgrün schätzt, dass die Kosten für Spielgeräte und für die übrigen Arbeiten ungefähr gleich hoch sein werden. Mit Hilfe des Entwurfs sollen genaue Zahlen ermittelt werden. Darüber hinaus werde Kontakt mit dem Behindertenbeirat aufgenommen, damit dieser Anregungen mit in die Umgestaltung einbringen kann. Noch Mitte des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Oliver Schlappat, Bericht der WAZ vom 11. Mai 2012

Trampolin und Kletterspaß am Tobiaspark

Kinderfreundliches Lünen wieder spendabel - RN vom 1.3.2012

zum Bericht

20.000 Euro für die Münsterstraße

Kinderfreundliches Lünen hat neue Projekte im Blick. Beispielsweise eine Spielanlage im Umfeld der Viktoriaschule

Lünen. „Ein Trampolin zum Austoben“, das hatten sich auch die Schüler der Ogata Leoschule und Osterfeldschule gewünscht. Diesen Sommer wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Nach längerer Anlaufphase werden nun 500 Quadratmeter am Tobiaspark für Kinder und Jugendliche umgestaltet. Gemeinsam mit der Stadt Lünen wird der Verein Kinderfreundliches Lünen das 30 000-Euro-Projekt umsetzten. „Der Planungsauftrag wurde letzte Woche erteilt und wird jetzt Realität“, berichtete Dr. Lünens Kinder können sich auf eine neue Spielanlage freuen, die unter dem Motto „ Bewegen und Klettern“ gebaut wird. Ein Hamsterrad gehörte ebenfalls zu den Vorschlägen, die die Kinder damals gemacht hatten. Ob es umgesetzt wird, stehe allerdings noch nicht fest. „Garantieren können wir jetzt schon ein bodengleiches, barrierefreies Trampolin. Alle weiteren Elemente zum Thema Bewegen und Klettern werden noch ausgearbeitet“, so Grunenberg.

Mit Schulleitung über das Verfahren reden
Der Verein ist erfreut über die positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Und auch darüber, dass finanzielle Mittel für weitere Projekte vorhanden sind. Beispielsweise 20 000 Euro für die untere Münsterstraße. Sie soll im Bereich Viktoriaschule noch in diesem Jahr mit Schülern und Pädagogen „fokussiert werden“, wie es hieß. Denn auch hier gäbe es für Kinder und Jugendliche keinen Ort, um sich nachmittags aufzuhalten. Noch in den nächsten Monaten möchte sich der Verein mit der Schulleitung in Verbindung setzen und alle notwendigen Maßnahmen für die Umsetzung in die Wege leiten.
Brambauer im Blick
Als Standort für einen neuen Spiel- und Bewegungsplatz hat der Verein auch die Umgebung rund um die Wittekindschule in Brambauer im Blick. „Für Brambauer wollen wir noch einmal Anlauf nehmen. Derzeit gibt es noch keine konkreten Ideen, dennoch sind jetzt schon für zukünftige Projekte in dem Stadtteil 10 000 Euro bereit gestellt worden. Wichtig ist uns natürlich, dass auch hier die Kinder mitbestimmen, welche Art von Spielzeug sie sich wünschen“, erklärte Grunenberg und betonte, dass die Erfahrung bisher gezeigt hat, wie wichtig es sei, Fachleute in die Planung miteinzubeziehen, die die Bedürfnisse der Kinder noch besser konkretisieren können.
Nachwuchs stärken
„Wichtig ist uns auch, dass alle Kinder freien Zugang zu ihren Spielplätzen haben. Man könnte einen Schulhof und einen Spielplatz gut zusammenbringen“, ist Grunenberg überzeugt. Dies gelte nicht nur für Brambauer, sondern auch für die Viktoriaschule.
Der Verein „Kinderfreundliches Lünen“ setzt nicht nur Projekte um, die die Stadt kinderfreundlicher machen, sondern fördert auch solche, die den Nachwuchs stärken. „Mein Körper gehört mir“ ist eines davon. Das auf drei Jahre angelegte Projekt, das noch bis 2013 läuft, arbeitet gemeinsam mit dem Kinderschutzbund in Grundschulen und setzt sich für sexuelle Prävention ein.

WAZ vom 1.3.2012, Beate Malaschewski, Foto Blasczyk

 

Fußballer spenden 500 Euro für Kinderfreundliches Lünen

ScheckübergabeDie Fußballer der Stadt spendeten 500 Euro an den Verein Kinderfreundliches Lünen. Der Betrag stammt aus dem Gewinn der 38. Fußball-Hallen-Stadtmeisterschaft. Karl-Heinz Schulze (2.v.l.), Fachwart Fußball im Stadtsportverband, und Clemens Drees (2.v.r.), zweiter Vorsitzender im Stadtsportverband, überreichten den Scheck an Dr. Achim Grunenberg (l.), Vorsitzender von Kinderfreundliches Lünen und Ludger Trepper, Schriftführer von Kinderfreundliches Lünen. Der Verein braucht Geld für die Kinderstadt Lünopoli, die alle zwei Jahre aufgebaut wird, und die Neugestaltung der nördlichen Innenstadt, bei der sich der Klub beteiligen will. Die Fußballer spenden zum zehnten Mal Geld für diese Organisation.

RN vom 23.2.2012, RN-Foto Winkler

Stadtumbau muss etwas warten

Beschluss für Konzept zur Umgestaltung der nördlichen Innenstadt vertagt – Grünes Licht für neue Spielgeräte.

Blumenbeet am Tobiaspark

Auszugsweise aus dem Bericht von Oliver Schlappat:

„Der Entschluss soll nun in der nächsten Sitzung des Ausschusses fallen.

Die Umsetzung des Vorhabens, die Hochbeete durch Spielgeräte zu ersetzen wurde vorgezogen, weil der Verein Kinderfreundliches Lünen dafür eine Spende von 30.000  € zugesagt hat, diese Zusagen aber nur eine gewisse Zeit aufrecht erhalten werden kann.

 

 

C&A überreicht Spende an Lüner Einrichtungen

4000 Euro für soziale Projekte

C&A SpendenübergabeLÜNEN. Die Firma C&A unterstützt den Verein "Kinderfreundliches Lünen", Hilfsverein und den Caritasverband mit insgesamt 4.000 Euro. Filialleiterin Erika Lutter überreichste die symbolischen Schecks an die Organisationen. "Wir wissen, dass unsere Unterstützung hier direkt den Menschen in unserer Nachbarschaft zu Gute kommt", so Lutter.

Bundesweit spendet C&A rund eine Million Euro. Jede Filiale gibt 2.000 Euro weiter. Lünen profitiert davon, dass C&A hier noch zwei Filialen betreibt. Die Filiale an der Stadttorstraße schließt wie berichtet zum Januar.

"Wir sind auf solche Spenden angewiesen", betont Dr. Achim Grunenberg. Für eine Projekt am Tobiaspark (sh. weiter unten) stellt der Verein30.000 €uro zur Verfügung. "Kinderfreundliches Lünen" wird mit 2.000 Euro bedacht.

Der Caritas-Verband wird die 1.000 Euro-Spende in seine Arbeit mit Kindern stecken, so Rolf Leismann. Da gehört zum Beispiel die Nikolausaktion für Flüchtlingskinder dazu. Elmar Krüger vom Hilfsverein Lünen, der sich um straffällig gewordenen Jugendliche kümmert, könnte sich vorstellen, dass das Geld in ein Anti-Aggressionstraining fließen könnte. "Endgültig entschieden wird auf der Mitgliederversammlung im Januar", so Krüger.

RN Hirsch

Hamsterrad ist der Renner

Kinder machten Vorschläge für ein Spielgerät am Tobiaspark

KindervorschlägeLÜNEN. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass am Tobiaspark das Spielgerät „Hamsterrad" aufgestellt wird. Das würde besonders Batu freuen. Der Achtjährige hat sich nämlich für ein solches „Hamsterrad" besonders stark gemacht.

Batu und andere Kinder der Ogata Leoschule und Osterfeldschule haben gestern den Stadtplanern dargelegt, welche Spielgeräte sie sich am Tobiaspark wünschen.
Wie berichtet, wird der nördliche Teil der Fußgängerzone neu gestaltet. Dazu gehört auch der Bereich „Tobiaspark." So wird unter anderem das Hochbeet vor dem Eingang entfernt.
Drei Tage haben die Jungen und Mädchen gemeinsam mit dem Lehramtsstudenten Celan Arslan ihre Ideen entwickelt und zu Papier gebracht. Das Hamsterrad war dabei einer der Renner.

Trampolin auch beliebt
„Weil ich da so viel laufen kann", meint der kleine Batu. „Ganz vorne mit dabei ist auch das Trampolin, ein Lego-Spielplatz, ein Seilbahn­ Klettergerüst und eine Ballpendelanlage", so Arslan. Die Kinder haben ihre Ideen zunächst aufgemalt du dann aus Knete gebaut.
„Das hat mir am besten gefallen", meldet sich Pia. Schließlich haben sie ihre Wünsche besprochen

30000 Euro
30 000 Euro stellt der Verein kinderfreundliches Lünen für das Spielgerät zur Verfügung, erklärt Vereinsvorsitzender Dr. Achim Grunenberg. Das Spielgerät müsse robust gegen Witterung und Vandalismus sein.
Zunächst werde jetzt geprüft, wie sich die Ideen der Kinder in die Planungen ein­fügen lassen. Dann werden sich alle Beteiligten für ein Gerät entscheiden.
„Zunächst muss das Pflanzbeet abgebaut werden", erläutert Jürgen Arendes von der Abteilung Stadtgrün. Zu Ostern könnte das Spielgerät dann den Kindern übergeben werden.
Ende Januar wird sich auch der Ausschuss für Stadtentwicklung mit der Planung befassen", kündigte Stadtplanerin Astrid Linn an.

Foto und Bericht: RN 24.11.2011, Dieter Hirsch

Kinder präsentieren ihre Spielplatzwünsche

Kinder übergeben ihre ZeichnungenEin Hamsterrad stand ganz oben auf der Wunschliste. Doch die Kids der Offenen Ganztagsgrundschule der Leo- und der Osterfeldschule wün­schen sich nicht etwa Abwechslung für ihre Nager. Bei dem Hamsterrad handelt es sich um ein Spielgerät, dass vielleicht bald im Tobiaspark stehen könnte. Der Verein Kinderfreundliches Lünen spendet 30 000 Euro dafür, dass Kinder dort bald ordentlich spielen können - worauf oder womit, sollen sie selber entscheiden dürfen. Deshalb haben die jungen und Mädchen der Ogatas fleißig Vorschläge gesammelt, die sie gestern Dr. Achim
Grunenberg, Ludger Trepper vom Ver­ein sowie Jürgen Arendes, Astrid Linn und Jens Küppers von der Stadtver­waltung vorstellten. Weitere Kinder­wünsche waren ein Trampolin, ein Legospielplatz oder eine Seilbahn. Jetzt prüfen die Erwachsenen, was die verschiedenen Geräte kosten würden. Und nächstes Jahr zu Ostern kann es dann wahrscheinlich eingeweiht wer­den.           

Foto und Bericht: WAZ 24.11.2011, Günter Blaszczyk

Die Suche nach dem perfekten Spielgerät

Ortstermin am Tobiaspark mit Kindern der Leoschule


Lünen. Am Tobiaspark soll ein neues Spielgerät gebaut werden, dafür stellt der Verein Kinderfreundliches Lünen 30 000 Euro zur Verfügung.
Die Suche nach dem perfekten Spielgerät unter Mitbestimmung der Kinder ging bei einem Ortstermin in die zweite Runde. Die Wunschliste der Leoschüler im Alter von 7 bis 9 Jahren ist jedenfalls lang: Hamsterrad, Seilbahn, Ballpendel, MExperten bei der Arbeitegarutsche, Spielhaus, Kletterwand, Trampolinpark, Burg und eine Drehscheibe. Celal Arslan von der Stadt besprach mit den Kindern vor Ort, wie viel Platz denn solche Geräte wegnähmen und ob Bäume und andere Baulichkeiten bestehen könnten. Die Wünsche nimmt Arslan jetzt zum Geschäftsführer des Vereins Kinderfreundliches Lünen Ludger Trepper mit, dann wird später entschieden, welches der Spielgeräte überhaupt finanzierbar wäre.

WAZ 4.11.2011, Holger Schmälzger

 

Gedankenspiele um das neue Spielgerät

„Hamsterrolle" Favorit nach Ortsbegehung

OrtsterminLÜNEN. Nachdem die Kinder der „Offenen Ganztagsschu­le" (Ogata) am vergangenen Montag bunte Skizzen für ein neues Spielgerät entworfen hatten, stand nun ein Rund­gang vor Ort an: Gestern morgen traf sich die Gruppe der Nachwuchs-Architekten mit Fachgebiet Spielgeräte am Tobiaspark, um sich ein bes­seres Bild machen zu können, ob und wie sich eine ihrer sehr verschiedenen Ideen für ein neues Spielgerät umset­zen ließen.
Hintergrund dafür ist eine Spende in Höhe von 30 000 Euro des Vereins „Kinder­freundliches Lünen" (wir berichteten). Das Geld soll genutzt werden, um im Zuge des Stadtumbaus nördlich der Lippe für den Lüner Nach­wuchs eine neue Spielmöglichkeit in der Fußgängerzone aufzustellen. Bei diesem Projekt werden die Kinder direkt beteiligt, indem sie ihre Ideen und Wünsche aufmalen und vorstellen.
Betreuer Celal Arslan, der die gezeichneten Entwürfe der Kinder gesammelt hat, präsentierte der Gruppe von zehn Kindern den vorgesehenen Platz für das neue Gerät. Er zeigte ihnen die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen auf: Liebevoll aufs Blatt gebrachte Sehnsüchte wie ein Schwimmbad oder ein City-Fußballfeld, das sahen dann auch die Sieben- bis Zehnjährigen schnell ein, sind nicht realisierbar - dafür fehlen Geld und Platz.
Großer Beliebtheit er­freute sich auch nach dem Treffen am Tobiaspark dagegen noch das so genannte „Hamsterrad", also eine Rolle in der die Kinder wie die kleinen Wühler im wahrsten Sinne ohne Ende laufen können.

Entscheidung noch offen

Welcher Entwurf, welches Spielgerät letztendlich angeschafft wird, ist derzeit noch offen. Arslan reicht die Vorschläge der Kinder nun zunächst bei Ludger Trepper, dem Fachdezernenten für Kinder, Jugend und Familie, ein, der sie hinsichtlich ihrer finanziellen und räumlichen Realisierbarkeit genau überprüft.
Die berechtigte Frage eines Kindes, wann das neue Gerät denn dann nutzbar sei, konnte somit auch von Arslan noch nicht definitiv beantwortet werden. Bis es soweit ist, muss sich der Nachwuchs mit Gedankenspielen
austoben. mm

RN 3.11.2011

 

 

Platz für Kinder in der nördlichen Innenstadt

WAZ vom 01.03.2011 Verein stellt 30.000 € bereit - Der Nachwuchs plant
Der neue Vorstand

Was Kinder wollen, dürfen sie in den kommenden Monaten einbringen. Sie sind Experten in eigener Sache. Der Verein "Kinderfreundliches Lünen" stellt 30.000 Euro zur Verfügung für die Gestaltung eines Außenraums im nördlichen Innenstadtbereich.

Gedacht ist er für 6 bis 12jährige. Ihre Ideen sind gefragt. Dr. Achim Grunenberg, Vorsitzender des Vereins, dessen Mitglieder nach eigenem Bekunden den Wünschen und Bedürfnissen der Altersgruppen allzu entrückt sind, um selber planen zu können oder zu wollen, erläuterte gestern das Projekt. Ein großer Teil der Mittel seien im vergangenen Jahr aus Anlass des 20jährigen Vereinsbestehenes zusammengekommen. Grunenbergs Dank ging an die zahlreichen Stamm-Sponsoren, die immer wieder die Arbeit unterstützen.

Gute Erfahrung mit Kooperation

Während südlich der Lippe der städtische Umbauprozess bekanntlich vorangeschritten ist, gebe es im nördlichen Sektor Defizite, räumte Spielplatzfachmann Jürgen Arendes ein, als städtischer Vertreter neu im Vorstand des Vereins für Dieter Memmeler.

Einen geeigneten Raum zu finden, direkt zugänglich von der Fußgängerzone, hinreichend groß und zudem attraktiv, sei denn auch die größte Herausforderung bei der Realisierung des Projekts. Bushaltestellen, Feuerwehrzufahrten usw., viele Parameter seien zu berücksichtigen.

Den für eine konkrete Beteiligung nötigen Kontakt zu den Kindern über die Grundschulen herzustellen sei indes kein Problem, so Vereinsgeschäftsführerer Ludger Trepper, als Fachdezernent bei der Stadt u.a. für die Jugend zuständig. Zwischen Stadtgrün und Jugendhilfe gebe es bereits gute Erfahrungen mit Kooperation. Der Verein Kinderfreundliches Lünen hält sich mit eigenen Ideen zurück. Man wolle, so Grunenberg, ein wirklich offenens Verfahren, was entstehen soll. In diesem Jahr noch solle der Raum fertig werden.

Bei den Vorstandswahlen gestern wurde Jürgen Arendes als Beisitzer neu gewählt, ebenso Thomas Scheidle (Sparkasse) als neuer Schatzmeister. Vorsitzender ist Dr. Achim Grunenberg, sein Stellvertreter Hans Wilhelm Stodollick. Der Verein präsentiert sich auf einer neu gestalteten Webseite, auf der nach der heutigen Sitzung des Jugendhilfeauschusses auch Details über das Projekt "Lünopoli" zu finden sein werden. "Es findet statt", sagte Trepper. "Wir werden das Projekt auch finanziell unterstützen" sagt Grunenberg.

Foto: Günter Blaszczyk

Spende hat schon Tradition

RN vom 15.12.2010 C & A spendet zweimal 2.000 €
Übergabe der Weihnachtsspende

Diesmal ließ C & A seine Kunden entscheiden: Welche gemeinnützige Organisation, welches Projekt oder welche Initiative soll die diesjährige Weihnachtsspende des Unternehmens erhalten? Die Wahl fiel auf den Verein "Kinderfreundliches Lünen" und den "Hilfsverein Lünen, die sich über jeweils 2000 Euro freuen: "Sie setzen sich vorbildlich für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende ein" sagte C / A –Filialleiter Dieter Albert (r.). Er übergab mit Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (l.) und den C & A-Führungskräften Claudia Schmidt (2.v.r) und Kerstin Iffert die Spenden an Ludger Trepper (Kinderfreundliches Lünen, 2.v.l) und Leo Bögershausen (Hilfsverein Lünen)

 

Verein ist seit 20 Jahren für die Kleinen am Ball

RN vom 27. Sept. 2010 Kinderfreundliches Lünen

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Lünen. Ob die Anschaffung von Spielgeräten oder die Ferienaktion „Lünopoli": Viel bewegt und ermöglicht hat der Verein »Kinderfreundliches Lünen". Zum 20jährigen Bestehen hätte man daher allen Grund zum Feiern. Man tat dies aber nicht. Stattdessen gingen Vereinsmitglieder am Samstag mit Sammeldosen durch die Stadt, um Geld zu sammeln, „Die Kinderfreundlichkeit vermisst man sehr stark", sagte Bernhard Terletzki aus Lünen, der die Spendendose großzügig „fütterte" und der Meinung war, dass manche Menschen etwa in vomehmen Wohnvierteln kinderreiche Familien regelrecht verdrängen würden. „Wir tun eine Menge für Kinder", sagte ihm Ludger Trepper, Geschäftsführer von „Kinderfreundliches Lünen e.V." und blickte dabei auf die große Hüpfburg, die neben dem Rathaus aufgebaut war in unmittelbarer Nähe zum neuen Spielgerät. Auch diese Anschaffung wurde finanziert vom Verein, der seine Aufgabe darin sieht, überall dort zu helfen, wo öffentliche Mittel manchmal nicht ausreichen, um Spielgeräte anzuschaffen oder zu unterhalten.

Zudem fördert der Verein besondere Spielangebote oder zusätzliche Projekte wie die Kinderstadt „Lünopoli", die alle zwei Jahre in den Ferien stattfindet, so auch wieder im nächsten Jahr. Die Initiative für den Verein „Kinderfreundliches Lünen" ging von dem damaligen Jugendamtsleiter Klaus-Dieter Gebauer aus, der am Samstag mit Marianne Strauch als weiteres Grün- dungsmitglied fleißig Spenden sammelte. Auch Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick und Dr. Achim Grunenberg, der 1. Vorsitzende, des Vereins, waren mit von der Partie. Unterstützt wurden sie durch ein dreiköpfiges Team von Lükaz-Betreuern, die die Hüpfburg beaufsichtigten und Waffeln sowie Getränke für den guten Zweck verkauften.

650.000 Euro gesammelt
Rückblick: 5557,77 DM betrug das Grundkapital bei der Vereinsgründung am 24. Januar 1990. Bis heute sind rund 650 000 Euro an Spenden in den Verein geflossen, teilte Achim Grunenberg mit. Derzeit zählt „Kinderfreundliches Lünen" 45 Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 50 Euro. Gern gesehen sind auch Spenden etwa im Rahmen von Geburtstagen, Jubiläen etc. „Ganz ganz herzlichen Dank an alle Spender", sagte Achim Grunenberg. Einen offiziellen Festakt zum 20-jährigen Bestehen soll es übrigens in diesem Jahr noch mit prominenten Gästen geben.

„Mein Körper gehört mir!” in Grundschulen

WAZ 6.9.2010

Lünen. Alle Grund- und Förderschulen in Lünen wollen das Theaterstück „Mein Körper gehört mir!" der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück künftig aufführen lassen: Viele Schulen wollen die Theaterpädagogen im gerade begonnen Schuljahr 2010/2011 an ihre Schule einladen, an manchen Schulen wurde das Stück schon im vergangenen Schuljahr gezeigt. Die Schulen haben bereits vor den Sommerferien 2010 die schriftliche Zusage über die von ihnen beantragte finanzielle Unterstützung durch das Theaterprojekt Lünen erhalten.

Das Theaterstück thematisiert das Thema „sexueller Missbrauch" kindgerecht. Dabei werden den Kindern theaterpädagogisch einige wichtige Kernbotschaften vermittelt. Kinder, die das Stück gesehen haben, sind zwar nicht vor sexueller Gewalt geschützt - wie beispielsweise nach einer „Schutzimpfung". Das Theaterstück kann die Kinder aber stärken und sensibilisieren.

Weitere Informationen zu dem Theaterstück „Mein Körper gehört mir!" finden Interessierte auf der Homepage der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück unter: http://www.theaterpaed-werkstatt.de

„Wissen hilft. Kinder brauchen diese Hilfe", so Hans-Joachim Koschmieder, Präsident des Amtsgerichts Dortmund a. D. und Schirmherr des Projektes. Die Finanzierung für Lünen ist aufgrund großzügiger Spenden der Sparkasse Lünen, des Vereins Kinderfreundliches Lünen e. V. und des Hilfswerks der neuapostolischen Kirche gesichert: Sparkasse und Kinderfreundliches Lünen unterstützen das Projekt mit 15.000 Euro, NAK-Karitativ mit 10.000 Euro.

 

Spielspaß läuft wie auf Schienen

WAZ 9.5.2009 Neues Spielgerät am Rathaus gibt Erwachsenen Rätsel auf - Kinder haben den Bogen aber sofort raus
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Miriam Foto: Ingo Neubold Für den elfjährigen Nils war die Funktionsweise des neuen Spielgeräts am Rathaus kein Thema. Während er instinktiv wusste, was er zu tun hatte, konnte unser Redakteur Florian Adam von ihm noch lernen - und das trotz langen Grübelns und Probierens im Vorfeld.

Lünen. Ich werde alt. Das neue Spielgerät neben dem Rathaus hat es mich wissen lassen. Während ich mich mit meinen 33 Jahren beim Selbstversuch nämlich durch die Benutzung rätselte, wissen Kinder direkt, was zu tun ist. Irgendwie ist das bitter. Also: Für ein Spielkind wie mich. Am Freitag wurde das Gerät offi-ziell eingeweiht, entdeckt hatte ich es aber schon am Donnerstagabend. Erst hielt ich es im Licht der Straßenlaternen für Kunst. Doch dann merkte ich, das ist was zum Spielen: Zwei lange gebogene Alu-Schienen, einander gegegenüberliegend; auf jeder ein Trittbrett mit Rollen; vor jedem dieser Bretter ein Haltegestänge im Boden montiert; und drumherum feiner Sand. Mein Puls ging hoch, meine Augen dürften gestrahlt haben. Männer werden ja nicht erwachsen, sondern nur groß. Ich stürmte also auf das Gerät zu. Und dann stand ich da wie ein Depp. Vorwärts, rückwärts oder seitwärts? Denn bei genauerer Betrachtung hatte ich keine Ahnung, wie das Ding funktionieren sollte. Weil ich mir ungern nachts die Knochen breche, ignorierte ich meinen Spieltrieb und ver-schob den Testlauf auf den nächsten Morgen. Nicht, dass ich da schlauer gewesen wäre. Aber ich tat das Naheliegende, stieg mit beiden Füßen auf eins der Rollbretter, hielt mich an der Stange vor mir fest und ließ den Unterkörper hin und her schwingen. Das war dynamisch. Das war schnell. Vor allem aber war es irre anstrengend. Es war so anstrengend, dass ich mich die ganze Zeit fragte, ob diese Übung überhaupt Sinn und Zweck des Gerätes sein kann, immerhin ist es ja für Kinder gedacht. Außerdem. Die Enden der Schienen liegen in etwa 1,80 Metern Höhe, zwischen den Enden liegen rund vier Meter Dis-tanz. Wer kommt denn durch Schwingen so weit und so hoch? Spiderman? Trag ich ein Nylonkostüm? Kann ich Spinnweben aus der Hand schießen. Also weiter. Ich stellte mich rück- und seitwärts drauf, hielt mich hier fest und dort fest. Bis Nils vorbeikam. Nils ist 11 Jahre alt, ich lernte ihn dort kennen. Auf meine Frage: "Weißt Du, wie das funktioniert?" antwortete er nur "Ja, klar." Nils stellte sich aufs Rollbrett gegenüber und tat das, was ich als Erstes versucht hatte. Aber er musste nicht erst stundenlang überlegen. Er kam doppelt so hoch, war dreimal so schnell und machte dabei eine viermal so gute Figur.

Fazit des Experten: "Mir macht das Spaß." Er holte aus der Hüfte Schwung. Ich hab das nachzumachen versucht, dabei riss mich mein Gewicht fast vom Brett. Nach einer Minute stoppte ich völlig erschöpft. Während Nils weitersauste, dann entspannt abstieg und sagte: "Mir macht das Spaß." Eigentlich sollten Kinder von Erwachsenen lernen. Ich habe am Freitag wieder ganz spielerisch gelernt: Es geht auch umgekehrt.

INFO:

Die Zielgruppe liebt's

  • Das Spielgerät heißt "Skateanlage Miram". Angeschafft hat es der Verein "Kinderfreundliches Lünen".
  • Einschließlich Aufbau kostete es rund 16.000 Euro - dafür sei es auf Jahre hin wartungsfrei, betonte Jürgen Arendes, Freiraumplaner bei der Abteilung Stadtgrün.
  • Der Standort am neu gestalteten Platz neben dem Rathaus ist mit Blick auf dessen Beliebtheit bei vielen jugendlichen Skatern gewählt.
  • Die Beobachtung zeigt: Bei der jungen Zielgruppe kommt das Gerät überaus gut an.

Miriam

Ruhnachrichten vom 09.05.09 Spielen neben dem Rathaus:
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Lünen. Der Verein Kinderfreundliches Lünen hat für 16.000 € die Skateanlage namens "Miriam" finanziert. Das hochwertige Gerät steht auf der Wiese am neuen Platz neben dem Rathaus. Kinder können Koordination, Gleichgewicht und Gelenkigkeit spielerisch erproben. Jaqueline, Martina und Charis probieren es gleich mal aus, sehr zur Freunde von (v.l)Dr. Achim Grunenberg (Vorsitzender Kinderfreundliches Lünen), Jürgen Arendes (Stadtgrün), Ludger Trepper und Brian Milas (Vorstand Kinderfreundliches Lünen). Milas hatte das Gerät in Cuxhaven entdeckt, wo viele Kinder, darunter seine, begeistert darauf spielten.

Spielspaß mit dem „Dribbler“

Bericht RN vom 25.4.2009 Spielen neben dem Rathaus:
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Lünen. So heißt das neue Spielgerät an der Franz-Goormann-Str, das am Freitag bi der offiziellen Übergabe Tim, Nadja, Jannik und Ceren aus dem Kindergarten Lünen-Mitte testeten. Es gilt, den Ball durch das Labyrinth so schnell wie möglich in die Mitte zu bugsieren.

Der Verein Kinderfreundliches Lünen hat den „Dribbler“, der über 7.000 Euro kostete, finanziert. Als Ersatz für den hölzernen Drachen, der marode war und ersetzt werden musste. „Ein kleiner Beitrag, um die City wieder ein bisschen kinderfreundlicher zu machen. Weitere Beiträge werden schon bald folgen“, kündigte Vereinsvorsitzender Dr. Achim Grunenberg an. Die Idee, den Drachen durch den Dribbler zu ersetzen, hatte Jürgen Arendes, Spielplatzexperte der Stadtverwaltung.

Theater für gute Sache

RN vom 10.4.2010 Sparkasse, Kinderfreundliches Lünen und Neuapostolische Kirche im Sponsorenpaket
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Lünen. „Mein Körper gehört mir", eine Botschaft, die spätestens ab dem kommenden Schuljahr alle Kinder des dritten und vierten Schuljahres in Lünen kennen. Die Botschaft: Man kann und darf „Nein" sagen in Situationen, in den man ein „Nein-Gefühl" hat, nicht nur in Situationen sexuellen Missbrauchs. Dank großzügiger Spenden des Vereins Kinderfreundliches Lünen, der Sparkasse und des Hilfswerks der Neuapostolischen Kirche - insgesamt 15 000 Euro - sind Aufführungen der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück in allen Grund- und Förderschulen für die nächsten zwei, drei Jahre gesichert.

Das Stück läuft schon seit 2001 fast flächendeckend in Dortmund, und zwar mit großem Erfolg, wie Christa van Meegen vom Kommissariat Vorbeugung der Polizei Dortmund weiß. „Das heiße nicht, dass es nun mehr Anzeigen gebe oder Beratungsstellen überlaufen seien, aber viele schaffen es eher aus dem Teufelskreis heraus", sagt sie. Sie ist sicher, dass es gelungen ist, „viele Leidensweg zu verkürzen: Die Kinder fühlen schnell, hier muss ich raus." Auch in einigen Lüner Grundschulen finden immer mal wieder Aufführungen statt, auch finanziell unterstützt von der Sparkasse. Die machte gestern deutlich, dass die nun flächendeckende Förderung mit den Partnern eine „Herzensangelegenheit" sei.

Die Schulen sind bereits informiert, im März hat es eine gemeinsame Informationsveranstaltung gegeben. Erste Resonanz: Begeisterung. Die Abwicklung ist unbürokratisch, das Ausfüllen eines Formulars reicht aus, dann gibt es einen Gutschein, mit der finanziellen Abwicklung haben die Schulen nichts zu tun.

Neben den drei Vorstellungen (im wöchentlichen Abstand) für die Klassen gibt es auch eine Präsentation für die Eltern - in jedem Fall sinnvoll, um die Diskussion auch von anderer Seite anzupacken. Auch für diese Vorstellung gibt es Geld.

Am 5. Mai gibt es eine Auftaktveranstaltung im Lükaz.