Homepage des Vereins "Kinderfreundliches Lünen" e.V.

Seit mehr als 20 Jahren ist es unser Bestreben, für Kinder und Jugendliche bessere Spiel- und Freizeitbedingungen in Lünen zu schaffen. Beurteilen Sie selbst, ob wir erfolgreich waren und prüfen Sie, ob Sie den Verein unterstützen möchten. Unser Internet-Auftritt soll Ihnen hierzu einen Überblick vermitteln. Hier gibt`s unseren neuen Flyer.

"Kinderfreundliches Lünen" e.V. in der Presse

Die RN berichtete am 3.5.2021 (Pressetext Kinderfreundliches Lünen)

Kinderspielplatz für Rollstuhlfahrer:innen geeignet


Nordlünen: Es gibt wenig Spielgeräte auf öffentlichen Spielflächen, die gemeinsam von Kindern mit und ohne Behinderung genutzt werden können. Der Spielplatz in der Johannesstraße gehört jetzt dazu. Er ist komplett neugestaltet. Nur mit der Unterstützung vom Verein Kinderfreundliches Lünen war dies möglich. Mit 9.000 € konnte ein Sandtisch für Rollstuhlfahrer:innen und eine Sinneswand angeschafft werden. Das Besondere ist, dass der Sandtisch unterfahrbar ist. Sowohl der Sandtisch als auch die Sinneswand können mit einem Rollstuhl erreicht werden, weil der Weg dazu gepflastert ist.

Sinneswand

Jürgen Arendes (links außen) von der Abteilung Stadtgrün freut sich besonders darüber. "Es ist nicht einfach, barrierefreie Spielgeräte zu finden, die auf einem öffentlichen Spielplatz eingesetzt werden dürfen."

Bei der Planung des Spielplatzes wird er von Kindern und dem Behindertenbeirat unterstützt. Zum Glück gibt es Jutta Schlierkamp (zweite von links) aus diesem Beirat. Sie hat einen Kindergarten geleitet und begleitet seit einigen Jahren mit großem Wissen und viel Einsatz die Erneuerung und den Neubau von Spielanlagen. "Wenn Kinder spielen, sollen sie gemeinsam spielen. Wir müssen Stück für Stück die Hindernisse beseitigen, die das verhindern", sagt Andreas Zaremba (rechts außen). Er ist der Vorsitzende vom Verein Kinderfreundliches Lünen. Mit seinen Vorstandskollegen Thomas Scheidle (zweiter von rechts) und Ludger Trepper (Mitte) bemüht er sich darum, Lünen für Kinder und Jugendliche attraktiver zu machen. Das geht nur, weil Spender:innen das Ziel und die Umsetzung gut finden. Dafür sagen die Vereinsvertreter herzlichen Dank.

 

Die RN berichteten am 23. Dezember 2020

Spende für Lünopoli 2021

Lünen. Der Stadtsportverband hat 500 Euro an den Verein Kinderfreundliches Lünen gespendet. Der Vorsitzende Andreas Zaremba bedankt sich bei den Sportlerinnen und Sportlern aus Lünen für eine Spende in besonderer Zeit. Die Vereine mussten in großen Teilen den Betrieb zum zweiten Mal einstellen.
Auch in der Zwischenzeit war ein „normales“ Sport- und Vereinsleben selten möglich. Umso mehr freut sich der Verein Kinderfreundliches Lünen, dass an der Spendentradition zum Jahresende festgehalten wird. Die Kinder in Lünen dürfen sich über barrierefreie Spielgeräte und die Ferienstadt Lünopoli im nächsten Jahr freuen.
Dies ist nur durch die Unterstützung aus vielen Bereichen in Lünen möglich.

Eigener Bericht vom 7. Oktober 2020

Andreas Zaremba ist neuer Vorsitzender

Nach 13 Jahren löst Andreas Zaremba Dr. Achim Grunenberg als Vorsitzender des Vereins ab. Der neue Vorsitzende bedankt sich herzlich bei seinem Vorgänger, der mit dem Vorstand und dem Verein sehr erfolgreich war. "Das ist für mich Ansporn und Herausforderung gleichzeitig"!
Unter der Leitung von Dr. Grunenberg wurden in den letzten 13 Jahren ca. 300.000 € in Projekte und Spielangebote für Kinder und Jugendliche investiert. Daran wird deutlich, warum Andreas Zaremba seine neue Aufgabe als Motivation und anspruchsvolle Nachfolge betrachtet.
Die Wahl fand am 13. August statt und stand natürlich unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Deshalb wurde die Mitgliederversammlung erstmalig im Rahmen einer Videokonferenz durchgeführt.
Als stellvertretender Vorsitzender, Schatzmeister und Schriftführer wurden Dr. Donat Romann, Thomas Scheidle und Ludger Trepper wiedergewählt.
Auch im kommenden Jahr, in dem Kinderfreundliches Lünen e.V. dreißig Jahre alt wird, kann der Verein seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Neben dem Ferienprojekt Lünopoli werden Aufenthaltsplätze für Jugendliche und ein barrierefreies Spielgerät für Kinder unterstützt:

Lünopoli mit

25.000 €

zwei Aufenthaltsplätze für Jugendliche in Horstmar und Wethmar mit

10.000 €

ein barrierefreies Spielgerät mit

10.000 €

 

Die RN berichteten am 15. Januar 2020

Effektiv und Fit spenden für Kinderfreundliches Lünen

Der Verein Kinderfreundliches Lünen hat beim Stadtsportverband vorgestellt hat, dass er Spielgeräte für Kinder anschafft und Ferienangebote unterstützt. Musa Sagculu vom SG Gahmen hat sich bei diesem Termin spontan entschlossen, diese Projekte zu unterstützen. Er ist Bauleiter der Gerüstbaufirm Effektiv und spendet gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Straßenbauunternehms Fit, Ibrahim Ünal, jeweils 500 € an den Verein. "Was ich einmal gebe, bekomme ich zehnmal zurück!" ist das Motto von M.Sagculu, dem Kinder und deren Spielplätze sehr wichtig sind.
Gahmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto von links nach rechts:
Thomas Scheidle (Kinderfreundliches Lünen), Musa Sagculu (Effektiv Gerüstbau GmbH) Ludger Trepper (Kinderfreundliches Lünen)

Die RN berichteten am 21. Dezember 2019

Spende für Kinder und Hospiz

"Wir Menschen brauchen am Anfang und am Ende unseres Lebens die größte Unterstützung." Damit erklärt Carsten Brauch, Geschäftsleiter der Büroorganisation Brauch GmbH + Co KG, warum die Vereine Kinderfreundliches Lünen und Ambulanter Lüner Hospiz am vergangenen Freitag eine Spende von jeweils 500 € erhalten haben. Thomas Scheidle und Ludger Trepper vom Kinderfreundlichen Lünen bedankten sich für die Unterstützung, mit der die Ferienstadt Lünopoli und Spielgeräte im Stadtgebiet finanziert werden können. Heike Möllmann und Hilmar Nobel erklärten, dass außer einer hauptamtlichen Koordinationskraft, sämtliche Aufgaben im Hospiz von Ehrenamtlichen übernommen werden. Für die Arbeit seien Spenden notwendig.

Spendenübergabe

Foto: Kinderfreundliches Lünen

von links nach rechts:
Heike Möllmann, Hilmar Nobel (Hospiz), Carsten Brauch, Thomas Scheidle, Ludger Trepper

 

Die RN berichteten am 14. Oktober 2019

1165 Euro für den Verein Kinderfreundliches Lünen

Spendenübergabe
Marie-Lis Coenen und ihre Mitstreiter hatten sich im Vorfeld des Tages des Ehrenamtes in Lünen viel vorgenommen. Sie organisierten eine große Tombola und haben dafür bei vielen Firmen um Mitwirkung geworben. Der Erfolg konnte sich sehen lassen. Immerhin 150 Preise, vom Fahrrad bis zum Präsentkorb, sind dabei zusammengekommen. Die Lose waren beim Ehrenamtstag auf dem Marktplatz schnell vergriffen. Die Gruppe gehört zum Seniorenbeirat unter der Leitung von Vera Kestermann-Kuschke. Gewinner der Aktion war jetzt der Verein Kinderfreundliches Lünen. Ludger Trepper und weitere Vertreter des Vereins nahmen einen Spendenscheck über insgesamt 1165 Euro entgegen. Auch Schatzmeister Thomas Scheidle freut sich über die finanzielle Unterstützung, die von der Volksbank um 500 Euro aufgestockt wurde. Bei der Spendenübergabe dabei waren Gabi Fliege, Jürgen Plenge, Ursula Rempe und Doris Seemann.

Bild und Bericht: Gutzmann

 

 

Die RN berichteten am 02. August 2019

"Ich bin total umgehauen"

LÜNEN. Zwei Spenden unterstützen die Planungen für die Kinderstadt Lünopoli 2021.
Die Spender waren bei ihrem Besuch begeistert vom Elan der Kinder und ihren Ideen.
Die Weichen für Lünopoli 2021 werden schon gestellt: Kurz vor Ende der Kinder-Ferienstadt hatten die Bürger von Lünopoli wichtigen Besuch auf dem Lünopoli-Gelände: Jürgen Skok und Andrea von Bohlen von der Kanzlei Skok & von Bohlen sowie Immobilienmakler Helmut von Bohlen überreichten zwei Spenden für die Durchführung der Kinderstadt Lünopoli in 2021.
Die Reporter der Lünopoli News der Kinderstadt haben dazu den folgenden Text geschrieben: Ludger Trepper und Thomas Scheidle vom Verein Kinderfreundliches Lünen nahmen die Spenden entgegen. "So viele Kinder sind hier, ich bin total umgehauen", staunt Andrea von Bohlen, als sie die vielen Bürger von Lünopoli sah, die sich vor der Bühne versammelt hatten. "Hier bei euch würde ich auch gerne mal meine Ferien verbringen und mitmachen" sagte sie. Bei einer Stadtführung in der Woche davor hatten die Sponsoren bereits die Stadt besichtigt und waren begeistert von der Aktion und dem Elan der Kinder auf dem Gelände an der Moltkestraße.
Damit die Kinderferienstadt auch in zwei Jahren wieder stattfinden kann, möchten die Firmen die Veranstalter sehr gerne finanziell unterstützen.

Spende
Foto: privat
von links nach rechts:
Ludger Trepper, Jürgen Skok, Lennard Radjabi (Vizebürgermeister von Lünopoli) , Andrea von Bohlen, Theo Carl (Bürgermeister Lünopoli) , Jürgen von Bohlen, Thomas Scheidle

Die Kanzlei Skok & von Bohlen übergab einen Scheck in Höhe von 1000 Euro und das Immobilienbüro von Bohlen 500 Euro. Trepper und Scheidle bedankten sich bei den Sponsoren und wünschten allen Kindern noch ein schönes Lünopoli. Die Schecks wurden in der Schilderwerkstatt von Lünopoli hergestellt.

Die RN berichteten am 26. Juli 2019

Abgeordneter besucht Lünopoli

„Hey Bürgermeister, senk mal die Steuern“, ruft ein junger Einwohner der Kinderferienstadt Lünopoli dem elfjährigen Theo auf den Fluren des Förderzentrums Nord an der Moltkestraße entgegen.
Theo ist der gewählte Bürgermeister der Ferienstadt. Und als oberster Repräsentant führt er gerade mit seinem Minister der Finanzen und zwei Stadtführerinnen einen offiziellen Gast, den SPD - Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer über das Gelände „seiner“ Stadt. „Lünopoli ist mehr als nur eine zweiwöchige Spielerei.  Mit Spaß, Leidenschaft und auch Ernsthaftigkeit erleben die Kinder hier, wie das Zusammenleben und Arbeitsteilung in unserer Gesellschaft gelingen“, sagt Schmelzer, der auch das Engagement der rund 80 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfer würdigt.  Zum Abschluss der Führung durfte sich Schmeltzer noch in das Goldene Buch von Lünopoli eintragen.

Foto: Schmeltzer

Die RN berichteten am 22. Juli 2019

Bürgermeister treffen sich in Lünopoli

Kleine-Frauns besuchte die Ferienstadt. Auch öffentliche Führungen möglich.

Lünen. In der Kinderferienstadt Lünopoli gab es am Mittwoch ein politisches Spitzentreffen: Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns traf auf dem Gelände des Förderzentrums Nord an der Moltkestraße auf den frisch gewählten Lünopoli-Bürgermeister Theo Carl. Kleine-Frauns gratulierte dem jungen Amtskollegen, der zuvor die Wahl mit rund 40 Prozent der Stimmen gewonnen hatte. Als Geschenk hatte er ein Goldenes Buch für das Rathaus von Lünopoli mitgebracht sowie eine Anstecknadel mit Lüner Wappen.
Tipps vom Kollegen
Nachwuchs-Bürgermeister Carl nutzte die Chance und holte sich viele wertvolle Tipps, bevor sein Kollege Kleine-Frauns sich den Fragen der Lünopoli-Presse stellte. Anschließend lud die Stadtspitze von Lünopoli den Lüner Bürgermeister zu einer umfangreichen Stadtführung ein. Besucht wurden unter anderem das Rathaus, die Fahrschule, Polizei und Feuerwehr sowie eine Werkstatt, in der die jungen Lünopoli-Bürger Alltagsgegenstände herstellen – etwa einen praktischen Rückenkratzer. Abschließend besuchte Kleine-Frauns eine von den Kindern produzierte Tanzshow, die komplett im Dunkeln mit leuchtenden Schwungbändern vorgeführt wurde.
"Ich bin von Lünopoli wirklich begeistert. Es ist toll, dass ihr hier erleben könnt, wie eine Stadt und wie ein gesellschaftliches Miteinander funktioniert", sagte Kleine-Frauns zu den Kindern und dankte allen Helferinnen und Helfern sowie allen Sponsoren für das große Engagement.
Lünopoli-Stadtführungen sind öffentlich: Gegen einen Betrag von einem Euro, der als Spende in die Lünopoli-Kasse für das große Abschlussfest am 26. Juli fließt, können Eltern, Großeltern, Freunde und andere Interessierte die Kinderferienstadt kennenlernen.
Die Stadt Lünen richtet Lünopoli alle zwei Jahre aus. Das Besondere: Kinder, die an dem Projekt teilnehmen, werden Bürger von Lünopoli – mit allen Rechten und Pflichten. Es gibt Bürgermeister- und Stadtratswahlen sowie eine eigene Währung, den Lüni. Die Kinder können durch eine entsprechende "Arbeitsleistung" in Betrieben "Lünis" verdienen, etwa in der Bäckerei, bei der Zeitung Radio, im Jobcenter oder bei der Polizei. Der Kreativität werden hierbei keine Grenzen gesetzt. pe

 

Die RN berichteten am 16. Juli 2019

Kinder an die Macht

LÜNEN. In der Ferienstadt "Lünopoli" haben die jüngsten Bürgerinnen und Bürger das Sagen. Bei der siebten Auflage der Veranstaltung gibt es einige Neuerungen.
Von Madita Schmitte

Bereits seit 2005 findet "Lünopoli" im Zwei-Jahres-Rhythmus während der Sommerferien statt. Auch in diesem Jahr haben 450 Kinder wieder die Chance, Teil der Kinder-Ferienstadt zu werden.
Zwei Wochen lang haben die Kinder auf dem Gelände des Förderzentrums Nord in der Moltkestraße 93 die Möglichkeit, Bürger der Ferienstadt mit allen Rechten und Pflichten zu sein. "Lünopoli" findet bereits zum dritten Mal auf dem Gelände statt.
Führung für Erwachsene
Normalerweise wird nur Kindern im Alter von sechs bis elf Jahren der Zutritt zur Ferienstadt gewährt. Doch zur offiziellen Eröffnung am vergangenen Samstag gab es eine Ausnahme: Alle Erwachsenen konnten von 14 bis 17 Uhr einen Blick hinter die Stadttore werfen und "Lünopoli" bei einer Führung erkunden. Für Getränke und Speisen zu familienfreundlichen Preisen war gesorgt.
Stellvertretend für die Stadt erklärte Beigeordneter Horst Müller-Baß Lünopoli für eröffnet: "Es ist eine Erfolgsveranstaltung, die seit vielen Jahren besteht und immer wieder Veränderungen mit sich bringt." Neu in diesem Jahr seien die Fahrschule, sowie die Krankenstation.
Besonderen Dank sprach Müller-Baß an die Streetworker der Stadt Lünen aus, die Organisatoren des Projektes, die seit sieben Monaten intensiv an den Vorbereitungen arbeiten. Auch Dr. Achim Grunenberg, Vorsitzender des Vereins Kinderfreundliches Lünen, bedankte sich als Hauptsponsor von Lünopoli für die vielen Spenden, die es überhaupt erst ermöglichten ein Projekt wie dieses auf die Beine zu stellen.
"Insgesamt wird Lünopoli jeden Tag von rund 80 Mitarbeitern beaufsichtigt", berichtet Streetworkerin Eva Sieber. Unter ihnen Hauptamtliche der Stadt, aber auch Vereinsvertreter und Ehrenamtliche.

Aktuell sind 350 Plätze vergeben. Bei der "Last-Minute Anmeldung" konnten zusätzlich noch maximal 70 Plätze vergeben werden.

 

Die RN berichteten am 11. Juli 2019

Große Sprünge auf Spielplatz

WETHMAR. Generationen von jungen Lünern haben schon auf dem Spielplatz am Cappenberger See gespielt. Das Flugzeug dort ist Legende. Jetzt ist eine neue Attraktion offiziell präsentiert worden.

Eröffnung



Zwei "Profis" der Realschule Altlünen zeigten Salti und Pirouetten. Da staunten die anderen Kinder.

Die Kinder hatten sie schon lange in Beschlag genommen, die tolle Trampolin-Anlage auf dem Spielplatz am Cappenberger See. In den Tagen nach Pfingsten wurde der Bauzaun entfernt, am Dienstag (9. Juli) erfolgte die offizielle Übergabe. Dazu hatte die Stadt mit dem Streetworker-Team eingeladen und eine kleine Aktion vorbereitet.

Süßes und Getränke
Denn die Kinder konnten nicht nur auf den drei Mini-Trampolinen hüpfen, sondern auch etwas Süßes naschen und sich mit einem kleinen Getränk erfrischen.

Lena Bergmeyer und Jakob Kus-Wolfkühler aus dem Streetworker-Team boten zudem an, mit den Mädchen und Jungen eine Art Knete aus Sand, Flüssigwaschmittel und Rasierschaum herzustellen.

Unumstrittene Attraktion waren natürlich die neuen Trampoline. Benny (11) und Justin (13), Schüler der Realschule Altlünen, demonstrierten eindrucksvoll, was man mit den Geräten so machen kann. In flotter Reihenfolge zeigten die beiden jungen Akrobaten erstaunliche Salti und Pirouetten. "Wir kommen fast jeden Tag hierher", sagten beide, "und finden das einfach megageil".

Verein war Sponsor
Gesponsert worden war diese neue attraktive Aktionsfläche im Wert von 30.000 Euro von dem Verein "Kinderfreundliches Lünen" , dessen Schatzmeister Thomas Scheidle zusammen mit Astrid Linn von der Stadtverwaltung gekommen war.

Bild und Bericht: Günther Goldstein

Die RN berichteten am 12. März 2019

Trampoline am See geplant

IN DEN STADTTEILEN. Der Verein "Kinderfreundliches Lünen" hat neue Projekte auf den Weg gebracht. Freuen können sich diesmal auch Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen.
Seit mehr als 20 Jahren ist es das Bestreben des Vereins "Kinderfreundliches Lünen" für Kinder und Jugendliche bessere Spiel- und Freizeitbedingungen in Lünen zu schaffen. Jetzt trafen sich die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung und beschlossen weitere Projekte. Worum es geht, erläutern wir in Fragen und Antworten.
Wie viele Projekte wird der Verein in diesem Jahr fördern? Der Verein "Kinderfreundliches Lünen" wird 2019 drei Projekte für Kinder und Jugendliche fördern. Der finanzielle Umfang der Förderung beträgt dabei insgesamt 65.000 Euro.
In diesem Jahr findet wieder die Kinderferienstadt Lünopoli statt. Beteiligt sich der Verein an der Finanzierung? In der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, auch in diesem Jahr für Lünopoli 25.000 Euro zur Verfügung zu stellen. 500 Kinder aus Lünen zwischen sechs und elf Jahren können sich schon jetzt auf das Ferienangebot freuen. Lünopoli, so Vertreter des Vereins, ist nur mit finanzieller Unterstützung des "Kinderfreundlichen Lünen" möglich.
Welches Projekt ist im Norden geplant? Am Cappenberger See soll im Frühjahr eine "attraktive Spielgelegenheit", so der Verein, entstehen. Mit der Beteiligung von Kindern, werden ebenerdige Trampoline eingebaut. Möglich ist diese Investition in Höhe von 30.000 Euro ebenfalls nur durch Unterstützung des Vereins "Kinderfreundliches Lünen".

Hier geht es zum Download des Plans


Wird auch ein Projekt für Jugendliche gefördert? Ja. Der dritte Schwerpunkt in diesem Jahr wird ein Aufenthaltsplatz für Jugendliche in Lünen-Süd. Mit 10.000 Euro unterstützt der Verein die Möglichkeit, dass Jugendliche einen Platz finden, um sich zwanglos zu treffen und sich dort aufzuhalten. Dieser Platz wird im Zusammenhang mit dem Ziethenpark und der Beteiligung von Jugendlichen aus dem Stadtteil Lünen-Süd in der zweiten Jahreshälfte entstehen.

Hier geht es zum Download des Plans


Wie fällt das Fazit des Vereins aus? Der Vorsitzende Dr. Achim Grunenberg dankte allen Spendern für die Unterstützung. Er freute sich "über die Attraktivität der Projekte", lobte die räumliche Verteilung der unterschiedlichen Angebote und zeigte sich zufrieden mit dem finanziellen Volumen, das der Verein "Kinderfreundliches Lünen" in diesem Jahr umsetzen könne.

 

 

Die RN berichteten am 21. Feb. 2019

Anmeldungen für Lünopoli

Foto: BlaszczykLÜNEN. Im Sommer öffnet wieder Lünopoli seine Pforten. Die Kinderferienstadt wird diesmal in der Geist aufgebaut. Die ersten Anmeldungen sind in der kommenden Woche möglich.
In den ersten beiden Wochen der Sommerferien öffnet wieder die Kinderferienstadt "Lünopoli" ihre Pforten, organisiert von den Streetworkern der Stadt Lünen. Wie die Anmeldungen ablaufen, erklären wir in Fragen und Antworten.
Wie lange dauert Lünopoli in diesem Jahr? Es sind wieder zwei Wochen: Vom 14. bis 26. Juli – in den ersten beiden Wochen der Sommerferien.
Die Aktion findet auf dem Gelände des Förderzentrums Nord, Moltkestraße 93, statt.

Wann können Eltern ihre Kinder anmelden?

In voraussichtlich drei Anmeldephasen haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder anzumelden. Die erste Anmeldephase ist in der Woche vom 25. Februar bis zum 1. März.


Wie funktioniert die Anmeldung?

Da Onlineanmeldungen derzeit nicht möglich sind, werden Anmeldungen an folgenden Orten angenommen:

 

Am Montag, 25. Februar, können Kinder in der Halte-Stelle Münsterstraße, Münsterstraße 68b, zwischen 16 und 20 Uhr angemeldet werden.

Am Dienstag, 26. Februar, in der Halte-Stelle Brambauer, Waltroper Straße 28, zwischen 12 und 17 Uhr.

Am Mittwoch, 27. Februar, im Kindertreff "Wilde 13", Im Drubbel 13, zwischen 9 und 13 Uhr.

Am Donnerstag, 28. Februar, im Jugendcafé Gahmen, Kümperheide 2, zwischen 12 und 17 Uhr.

Und am Freitag, 1. März, erneut in der Halte-Stelle Münsterstraße zwischen 9 und 13 Uhr.


Wer kann an Lünopoli teilnehmen?

Lünopoli ist für rund 500 Kinder ausgelegt Die Kinderferienstadt richtet sich an Kinder zwischen sechs und elf Jahren. Grundvoraussetzung ist, dass sie zu Beginn von Lünopoli die erste Klasse abgeschlossen haben und somit Grundlagen im Lesen, Schreiben und Rechnen beherrschen.
Wenn Eltern den Urlaub noch nicht geplant haben – können sie ihr Kind auch später anmelden? Weitere Anmeldephasen sind für April und Mai geplant.


Wieviel kostet die Teilnahme?

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 60 Euro pro Kind für zwei Wochen. Anmeldungen für eine einzelne Woche sind nicht möglich. Da Kartenzahlungen derzeit nicht möglich sind, wird darum gebeten, den Betrag in bar zu begleichen.
Können auch Kinder aus sozial schlechter gestellten Familien teilnehmen? Über das Bildungs- und Teilhabepaket besteht außerdem die Möglichkeit einer finanziellen Förderung. Entsprechende Formulare gibt es bei der Anmeldung.


Was ist das Konzept von Lünopoli?

Die Kinderferienstadt Lünopoli gibt es alle zwei Jahre. Das Besondere: Kinder, die an dem Projekt teilnehmen, werden Bürger von Lünopoli – mit allen Rechten und Pflichten. Es gibt Bürgermeister- und Stadtratswahlen sowie eine eigene Währung, den Lüni. Die Kinder können durch eine entsprechende "Arbeitsleistung" in Betrieben "Lünis" verdienen, etwa in der Bäckerei, beim Radio, im Jobcenter oder bei der Polizei. Der Kreativität werden hierbei keine Grenzen gesetzt.


Am Sonntag, 14. Juli, und am Freitag, 26. Juli, wird es zudem ein gemeinsames Eröffnungs- beziehungsweise Abschlussfest geben. Daran können auch Eltern, Verwandte und Freunde der Lünopoli-Kinder teilnehmen.

Die RN berichteten am 30. Nov. 2018

Grillhütte jetzt cooler Treffpunkt

Verein "Kinderfreundliches Lünen" machte es mit 5000 Euro möglich.

Grillhütte
Thomas Scheidle und Ludger Trepper (Kinderfreundliches Lünen) sowie Ilka Sieber und Nadine Reinhard (Stadt) stellten die "neue" Grillhütte vor.goldstein

Brambauer. Nach einer Umfrage unter Jugendlichen in Lünen über ihr spezielles Freizeitverhalten haben sich drei Orte in der Stadt herauskristallisiert, an denen sie sich gerne treffen. Neben Plätzen in Lünen-Süd und Wethmar wurde auch die Grillhütte Tockhausen in Brambauer genannt.
Diese war jedoch in keinem guten Zustand und bedurfte einer gründlichen Aufwertung. Das hat finanziell der "Verein Kinderfreundliches Lünen" in die Hand genommen und das Projekt mit 5000 Euro unterstützt.
Zusammen mit den Streetworkern des Jugendamtes wurden die notwendigen Arbeiten in die Hand genommen entlang dem Wunschkatalog der Jugendlichen.
Das Werk ist jetzt vollendet, und die neu gestaltete Grillhütte samt Umfeld wurde vorgestellt. Wichtigste Neuerung ist ein Basketballkorb und die farbliche Gestaltung der gesamten Anlage. Ausgeführt wurden die Arbeiten zum Teil von der Arbeitslosen-Initiative Brambauer und von einem versierten Graffiti-Künstler auch aus dem Ortsteil.
Für die Aufwertung von Treffpunkten in Lünen-Süd und Wethmar will der Verein ebenfalls Mittel bereit stellen. gold

 

 

Die RN berichteten am 29. Juni 2018

Neue Riesenrutsche gefällt den Kindern


Die neue HüpfburgWethmar.  Beim Sommerfest des evangelischen Kindergartens Johannes hatte sie ihren ersten Einsatz: Die neue Riesenrutsche des Vereins „Kinderfreundliches Lünen“. Die können auch andere Institutionen leihen.

Drei Erzieherinnen testeten die Rutsche vorab. Kassierer Thomas Scheidle (v.l.), Vorsitzender Dr. Achim Grunenberg, Christine Klinke aus dem Verleih und Valeri Podrobiniuk, Betreuung der Spielgeräte, standen erst einmal nur vor der Riesenrutsche. FOTO verein Das große Sommerfest des evangelischen Kindergartens Johannes hatte am vergangenen Samstag für die Kinder ein ganz großes Highlight zu bieten: Die neue Riesenrutsche, die der Verein „Kinderfreundliches Lünen“ jetzt verleiht. Zum allerersten Mal konnten Kinder auf dieser neuen Hüpfburg springen – mit sechs Mal 13 Meter ein Hingucker für alle.
„Ein klasse Ding“ „Hüpfen geht bei Kindern ja immer und die Rutsche ist einfach ein klasse Ding“, erzählt Kindergartenleiter Jens Hoppe. Klasse – genau der Meinung waren auch die Kinder, die von der Rutsche ebenfalls begeistert waren. Genau wie die vierjährige Amie können die Kindergartenkinder gar nicht mehr aufzählen, wie oft sie gerutscht sind.
„Ich habe mich sogar sofort am Anfang getraut“, erzählt Constantin (vier Jahre), der so eine Art Rutsche zum allerersten Mal gerutscht ist.
Der Verein „Kinderfreundliches Lünen“ hat die neue Rutsche in England bestellt und angeschafft. Das alte Spielgerät war nach elf Jahren im Einsatz abgeschafft worden.
Durch den Verleih sollen Projekte und Außenspielgeräte in Lünen unterstützt werden. Neben der Riesenrutsche können bei dem Verein auch Hüpfburgen in unterschiedlichen Größen und ein Spielmobil geliehen werden.
Für den Verleih ist beim Verein Christine Klinke verantwortlich. Klinke ist für Interessierte erreichbar unter Tel. (02306)1041334, montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr.
Begleitung beim Aufbau Damit die Riesenrutsche und Hüpfburgen künftig zehn Jahre oder länger eingesetzt werden können, begleitet Valeri Prodrobiniuk den Auf- und Abbau vor Ort. Er betreut für den Verein die Spielgeräte.


Das ist der Verein „Kinderfreundliches Lünen“

Der Verein Kinderfreundliches Lünen will das Bewusstsein stärken, dass Spielen etwas Gutes ist, „nämlich die kindgemäße Art zu leben“, wie es auf der Homepage heißt.
Der Verein will dafür sorgen, dass Kinder Ort, Art und Zeit des Spielens so häufig wie möglich selbst wählen können.
Dafür fehlten in Lünen allerdings an vielen Stellen die Möglichkeiten.
Mitglieder im Vorstand des Vereins sind unter anderem Dr. Achim Grunenberg (Vorsitzender, Stadtwerke), Dr. Donat Romann (Chefarzt Gynäkologie, St.-Marien-Hospital) und Ludger Trepper (Fachdezernent).

„Seit mehr als 20 Jahren setzen wir uns dafür ein, aus Lünen eine bespielbare Stadt zu machen.“ kinderfreundliches-luenen.de

Die RN berichtete am 17.03.2018

Engagement für Kinder und Jugendliche

Der Verein "Kinderfreundliches Lünen" unterstützt seit zwei Jahrzehnten vielfältige Projekte.
2017 flossen Spenden für Spielflächen und "Lünopoli", 2018 stehen auch Jugendliche im Fokus.

Von Marie Ahlers
Lünen. Seit über 20 Jahren setzt sich der Verein "Kinderfreundliches Lünen" für Kinder und Jugendliche in der Lippestadt ein. Zu den größten Aktionen, die der Verein unterstützt, gehört wohl das Ferienprojekt "Lünopoli", das alle zwei Jahre im Sommer stattfindet.
Auch 2017 war der Verein wieder ganz vorne bei der Realisierung der "Kinderferienstadt" dabei und unterstützte die Aktion mit 25.000 Euro. Weil die Teilnehmerzahl in diesem Jahr mit 550 Kindern den "Lünopoli"-Rekord brach, beschloss der Verein bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag, noch einmal 2500 Euro nachzureichen.
Nicht nur auf "Lünopoli" blickten die Mitglieder bei der Versammlung stolz zurück. Ebenso freuten sie sich über die finanzielle Unterstützung von 2000 Euro, die sie 2017 für einen Spielplatz an der Heinestraße in Lünen-Süd leisten konnten.
Bei der Mitgliederversammlung legte der Verein auch fest, welchen Beitrag für die Kinder und Jugendlichen man in diesem Jahr leisten möchte.
Neue Hüpfburg
Weil eine der Hüpfburgen, die der Verein für Veranstaltungen verleiht, nicht mehr den aktuellen Auflagen entspricht, beschlossen die Mitglieder um den Vorsitzenden Dr. Achim Grunenberg, 10.000 Euro in eine neue Hüpfburg zu investieren. Der Bereich um den Cappenberger See wird nicht von der sogenannten "Spielflächenleitplanung" der Stadt erfasst. Hier möchte der Verein mit 30.000 Euro tätig werden. Zusammen mit Streetworkern der Stadt sollen Kinder die Möglichkeit bekommen, ein Spielgerät zu entwickeln. Das kann ein Klettergerüst sein, aber auch eine Kletterwand oder etwas ganz anderes. Schatzmeister Thomas Scheidle: "Kinder haben da ihre ganz eigenen Ideen."
Auch den Heranwachsenden in Lünen möchte sich der Verein in diesem Jahr verstärkt widmen. "Wir dürfen die Jugendlichen nicht vergessen", sagte Geschäftsführer Ludger Trepper bei der Hauptversammlung.
Deshalb planen die Mitglieder, 25.000 Euro in öffentliche Plätze, an denen sich Jugendliche gerne aufhalten, zu investieren. Treffpunkte an der Grillhütte in Brambauer, am Lippewehr in Wethmar und in der Nähe der Overbergschule in Lünen-Süd sollen mit Ideen der Jugendlichen einladender gestaltet werden. Auch Spielgeräte für die Großen wie einen Streetballkorb, soll es geben.
Plätze für Jugendliche
Scheidle fasst zusammen, dass der Verein 2018 rund 65.000 Euro investieren möchte. Das Geld stammt vorrangig aus Spenden. "Wir sind jedem Spender sehr dankbar", sagte Grunenberg. Viele Leute würden auch an Geburtstagsfeiern statt Geschenken Spenden für den Verein sammeln. "Das ist einfach toll", so Grunenberg. Auch den Unternehmen, die den Verein in der Vergangenheit mit Spenden bedacht haben, dankte Grunenberg bei der Versammlung im Namen aller Mitglieder.

 

 

 

Die RN berichtete am 29.07. 2017

Große Abschlussparty

Die Kinderferienstadt "Lünopoli" schließt nach zwei Wochen ihre Pforten
LÜNEN. Bevor die Kinderferienstadt "Lünopoli" nach zwei ereignisreichen Wochen ihre Pforten schloss, gab es noch einmal eine große Show.

Abschluss

 

 

 

Die Tanzgruppe DGBA's (steht für: Dance Group by Anna) zeigte zum Abschluss von "Lünopoli" ihr tänzerisches Können.

rn-fotos reininghaus

 

 

 

 

 

Zunächst hielt Bürgermeisterin Marlene eine Eröffnungsrede. "Ich finde, dass wir in den vergangenen Tagen richtig zusammengewachsen sind", sagte sie auf der großen Bühne zu den Lünopoli-Bürgern. Deren Reaktion ließ darauf schließen, dass man ihr die Steuererhöhungen sowie die Lohnkürzungen wohl verziehen hat. Zur Besänftigung hatte sie auch etwas in die Trickkiste gegriffen. Nachdem es zuvor Geflügelbratwurst vom Grill gab, hielt das Stadtoberhaupt seine Bürger zusätzlich mit kostenlosem Wassereis bei Laune.
Tanz und Tattoos
Es folgte ein buntes Bühnenprogramm. Die Zwei-Mann-Band "Lünopels" zeigte auf dem Didgeridoo ihr Können. Danach präsentierten einige ihre Tattoos bei einem Wettbewerb. Eine Mädchengruppe führte einen Beauty-Contest durch. Die Stimmung war ausgelassen. Weitere Programmpunkte waren das Quiz "Wer wird Lünionär" und eine Tanzeinlage der DGBA'S. Die Abkürzung steht für Dance Group by Anna und ist angelehnt an den Namen ihrer Gruppenleiterin, die mit den Mädchen den Tanz einübte.
Nach einer rund zweistündigen Feier löste sich Lünopoli nach und nach auf.

Für Olivia (11) war es die dritte und aufgrund der Altersbeschränkung letzte Teilnahme.
"Wahrscheinlich nehme ich mit 15 dann als Helferin teil," sagte sie. Durch Olivia kam auch Marlene (11) zu ihrem Lünopoli-Debüt: "Ich bin dann einfach mitgegangen und habe es nicht bereut. Besonders gerne habe ich bei der Massage und beim Basteln gearbeitet", so ihr Fazit.
Nicht nur den Mädchen, auch den Jungen hat Lünopoli auch in diesem Jahr wieder viel Spaß gemacht. "Hier hat man etwas für das richtige Leben gelernt", fand Paul (9). Für ihn war es die zweite Teilnahme.
Lennox (11) feierte seine Premiere. "Am besten hat mir gefallen, dass man sich Tattoos machen lassen und Kerzen bemalen konnte."

Doch ab und zu gab es Ärger in der Stadt. "Einige Kinder waren böse und haben andere beleidigt", berichtete er. Erfreulicher: In Lünopoli hat Lennox – wie sicher auch einige andere Kinder – neue Freunde gefunden.

Ein Anwohner hatte sich bereits an die neue Kleinstadt gewöhnt: "Wir hatten auf unserem Balkon
14 Tage lang Logenplätze. Uns hat die Bühne überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil: Meine Frau war immer draußen und hat geschaut, was die Kinder machen. Sie können unserer Meinung nach
gerne wiederkommen."
Bis zur Neuauflage in zwei Jahren können es die meisten kaum erwarten.
David.Reininghaus@mdhl.de

Organisatoren ziehen positive Lünopoli-Bilanz
3 Fragen an Ilka Sieber, Streetworkerin der Stadt Lünen

Zwei Wochen "Lünopoli" endeten gestern. Wie fällt Ihre Bilanz aus?
Leider war das Wetter so schlecht wie noch nie. Das war wirklich schade. Wir haben deshalb
versucht, möglichst viele Aktionen im Schulgebäude anzubieten. Grundsätzlich glaube ich aber,
dass die meisten Kinder viel Spaß hatten. Wir sind zufrieden.

Warum wurde die Kinderstadt nicht am Förderzentrum Nord, sondern an der Viktoriaschule errichtet?
Wir wären gerne wieder zum Förderzentrum gegangen. Wegen Umbauarbeiten war das in diesem
Jahr aber nicht möglich. Ein Vorteil war sicherlich die zentrale Lage der Viktoriaschule, was aber
vereinzelt zu Problemen mit Anwohnern aufgrund des Lärms führte. Die Tendenz geht aber dahin,
dass wir in zwei Jahren wieder zum Förderzentrum ziehen werden.

Wie kam das Essensangebot an?
Sehr gut. Wir haben darauf geachtet, dass es ein wechselndes Angebot gab, aber ohne
Schweinefleisch. Auch Vegetarier waren gut versorgt. Mein besonderer Dank gilt hier der BVBPro-
Maßnahme der Umweltwerkstatt Lünen und Selm. Die jungen Erwachsenen haben täglich die
Verpflegung der Kinder sichergestellt.

Die RN berichtete am 28.07. 2017

"Staatsanwalt" heiratet "Bürgermeisterin"

Jürgen Kleine-Frauns in Lünopoli zu Gast

Bürgermeister trifft BürgermeisterinLÜNEN. In Lünopoli kam es gestern zum Aufeinandertreffen der beiden Stadtoberhäupter. Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns besuchte Amtskollegin Marlene.
Für das durch Steuererhöhungen und Lohnkürzungen gebeutelte Volk hatte Kleine- Frauns Gastgeschenke in Form von Gummibärchen, Schokoriegeln und Bonbons dabei. Kleine-Frauns hatte nicht nur für die Bürger von Lünopoli, sondern auch für die Bürgermeisterin ein Geschenk dabei. Die obligatorische Amtskette gab es zwar nicht, dafür aber einen Ansteckbutton, der den Löwen, das Wappentier Lünens, zeigt. Als freundliche Gastgeberin steckte sie das Präsent gleich an.
Thema Finanzkrise
Bei Marlene erkundigte sich Kleine-Frauns dann auch gleich, wie es zu der Finanzkrise kommen konnte. "Es war ein hochinteressantes Gespräch. Er hat mir einige Tipps gegeben", sagte die Zwölfjährige. Viel Zeit war für den gemeinsamen Termin nicht.
"Wir sind etwas aus dem Zeitplan", erinnerte Staatsanwalt Florian die Bürgermeisterin. Schließlich stand noch die Hochzeit der beiden auf dem Programm und die Braut musste noch zum Friseur.
Nach zwei ereignisreichen Wochen rückt das Ende der Kinderferienstadt Lünopoli näher. "Wir hoffen, dass morgen möglichst viele zu unserer Abschlussparty kommen", sagte Marlene. Los geht es heute (28. Juli) auf dem Gelände der Viktoriaschule ab 14 Uhr. Dann sind auch alle Eltern eingeladen, die während der vergangenen 14 Tage noch weitgehend ausgesperrt waren.
Die Kinder zeigen dann Tanz-, Zirkus- und weitere Aufführungen. Außerdem gibt es Auktionen und Ehrungen für Bürger, die besondere Leistungen erbracht haben. "Schön ist, dass die Kinder kennenlernen, wie es im realen Laben ist. Sie werden spielerisch an die Strukturen unserer Gesellschaft herangeführt", ist Kleine-Frauns vom positiven Effekt des Ferienprogramms überzeugt.

Text und Bild: rn reininghaus

Die RN berichtete am 27.07. 2017

Mehr Kriminalität: Polizei von Lünopoli im Stress

Chaosgeister sorgen für Unruhe

LÜNEN. Die Polizei der Kinderstadt Lünopoli hat derzeit jede Menge zu tun:Beleidigung, Diebstahl, Körperverletzung – so die Bilanz der vergangenen Tage.

Polizei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Polizei der Kinderferienstadt Lünopoli bei der Einsatzbesprechung. Foto: RN Reininghaus

"Einem Bürger wurden heute schon Lünis gestohlen", berichtet Lukas (8) von der Dienststelle. Ob die Kriminalität zugenommen habe? "Es ist schon etwas mehr geworden", findet sein Kollege Nico (9).
Es dauert nicht lange, da wird auch schon die nächste Streife angefordert. "Ein Junge hat einen anderen mit dem Helm geschlagen", sagt Alex (6), der als Beamter im Einsatz ist. Körperverletzung lautet der Vorwurf. "Er muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Eine Geldstrafe halte ich für angemessen. "
Richter Gian Luca (12) erklärt: "Es gibt drei Arten von Strafen: die Geldstrafe in Form von Lünis, Strafarbeit zum Beispiel bei der Müllabfuhr und als Höchststrafe den öffentlichen Ententanz auf der Bühne." Was dem "verhafteten" Jungen blüht oder ob er den Richter von seiner Unschuld überzeugen kann, ist noch offen. Derweil treiben drei Chaosgeister in Lünopoli ihr Unwesen. Aus der Hüpfburg haben
sie die Luft herausgelassen, eine Theateraufführung gestört und sogar einen Laptop geklaut. Die Polizei fahndet intensiv nach ihnen. "Sie sind schwer zu kriegen", gibt Alex zu. Nachdem bereits die Steuern wieder erhöht wurden, kürzte die Bürgermeisterin jetzt auch noch die Löhne. "Wir sind knapp bei Kasse", teilte das Rathaus auf Anfrage mit. "Ich habe durch meine Arbeit bei der Zeitung genug Lünis", sieht zumindest Mads-Jacob (8) die Kürzung entspannt. dr

Die RN berichtete am 26.07. 2017

Steuererhöhungen in Lünopoli

Bürgermeisterin gesteht Fehler ein – Wirbel um "Lünopoli Rundschau"

LÜNEN. Für Jubel sorgten die Steuerleichterungen in der Vorwoche. Jetzt folgte die Rolle rückwärts in der Kinderferienstadt "Lünopoli". Drei Lünis statt zwei sind ab sofort wieder an Abgaben an das Finanzamt fällig.

Verständnis hat man dort für die Maßnahme nicht. "Eigentlich haben wir mit der alten Steuerregelung genug Einnahmen erzielt", erklärte Jonas (12), der beim Finanzamt arbeitet. Bürgermeisterin Marlene (12) sieht das anders: "Ich denke, dass die frühe Steuersenkung im Nachhinein ein Fehler war. Die jetzige Erhöhung war nötig, um Polizei, Feuerwehr und andere öffentliche Stellen zu bezahlen."
Wirbel gab es gestern auch um die Tageszeitung "Lünopoli Rundschau". Das Finanzamt vermutete, dass das Medium die Steuern hinterziehen wolle. "Es kann sein, dass wir die Redaktion verklagen", so Jonas am Vormittag. Kurze Zeit später statteten die Finanzamtsmitarbeiter Tim und Benjamin der Redaktion einen Besuch ab. "Wo sind die Steuern?", fragte Benjamin. Bei der Zeitung war man sichtlich überrascht. Tim wies auf den neuen Steuersatz von drei Lünis pro Arbeitsstunde der Mitarbeiter hin. "Wir wussten von den Erhöhungen einfach nichts", so Birthel von der "Lünopoli Rundschau". Langsam klärte sich das Missverständnis auf. Es lag Unwissenheit und kein Vorsatz vor. Tim und Benjamin kassierten die Steuern noch vor Ort. Die Klage blieb der Redaktion somit erspart.

In der Stadt wurde die Steuererhöhung derweil weiter kontrovers diskutiert. Piet (10) findet sie ebenfalls "blöd. Viele Leute haben wenig Geld. Einige betteln hier schon." Er weiß aber auch, dass einige Bürger in Lünopoli zu verschwenderisch mit den Lünis waren. Er selbst hat keine "Geldprobleme". Zusammen mit seinen vier Freunden besitzt er 300 Lünis.

Doch den Bürgern droht neues Ungemach. Gestern deutete die Bürgermeisterin mögliche Lohnkürzungen an. "Das wird wohl nicht gut ankommen", weiß Marlene. Doch nur so scheint der Haushalt auch auf Dauer gesichert werden zu können.

David.Reininghaus@mdhl.de

Die RN berichtete am 21.07. 2017

Lions-Club zu Gast bei Lünopoli

Neue Sensibilisierungs-Projekte bei Lünopoli helfen bei Inklusion und Integration

Lions

LÜNEN. Die Kinderferienstadt Lünopoli wird zum Großteil aus Spenden finanziert. Der Lions Club unterstützt die Aktion und ermöglicht damit neue Sensibilisierungs- Projekte. Von den Kindern selbst ließen die Mitglieder des Lions-Clubs sich diese gestern in der Praxis vorstellen.

Erwachsene dürfen nicht einfach so in die Kinderstadt, dafür muss man sich einen Stadtführer organisieren, das gilt auch für den Lions-Club (LC), der von dem engagierten jungen Stadtführer Mika Baumann (9) herumgeführt wurde. Der Club hat der Lünopoli-Aktion zuvor mit einer Spende von 2500 Euro geholfen und somit drei Sensibilisierungs-Projekte möglich gemacht: Die Kinderkompanie, in der ältere Kinder eine Art Patenschaft für die Jüngeren übernehmen. Sie helfen einander und bringen
anderen Kindern die Zusammenhänge der Kinderstadt nahe. Bei der Schilderwerkstatt können Kinder Schilder herstellen, die vor allem aus Symbolen bestehen. Kinder, die nicht lesen können oder die Sprache nicht beherrschen, bekommen durch die Schilder trotzdem eine Orientierung. Zuletzt wurde auch ein Sportangebot eingerichtet, bei dem Kinder mit und ohne Behinderung teilnehmen können. Inklusion und Integration sollen dadurch vermehrt gefördert werden, damit auch Flüchtlingskinder und Kinder mit
Behinderung das Lünopoli-Programm nutzen können. Zusammen mit einer Delegation – bestehend aus den führenden LC-Mitgliedern sowie Fachdezernent Ludger Trepper – begeisterte sich Dr. Jörg Bärmig, Präsident des LC, für das große Engagement der Kinder. Am Tag des Besuches ist immerhin auch die erste Steuerreform der neuen Bürgermeisterin durchgeführt worden: Sie senkt die Steuern und erhöht die Löhne. Die Kinder selbst erzählten den Gästen auf professionelle Art und Weise, wie sie in der Kinderstadt arbeiten und was dort so alles geschieht. "Das alles hier ist eine total gute Umsetzung", lobt Bärmig. "Zwei meiner Kinder sind ebenfalls hier und sind sehr begeistert." Der Lions Club kann sich gut vorstellen, Lünopoli auch beim nächsten Mal wieder mit einer Spende zu unterstützen.
Bericht und Bild: RN Lisa Murach

Die RN berichtete am 20.07. 2017

Marlene ist Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Marlene

Marlene Becker (12) wird von Lünens stellvertretendem Bürgermeister Siegfried Störmer offiziell zur Bürgermeisterin der Kinderspielstadt Lünopoli ernannt. Insgesamt standen zehn Kandidaten zur Wahl - fast alle der 530 Lünopoli-Bewohner gaben ihre Stimme ab. Murach

Die RN berichtete am 17.07. 2017

Buntes Familienfest zum Auftakt von Lünopoli

Alle Plätze in Kinderferienstadt belegt

SackhüpfenLÜNEN. Hunderte Kinder, Eltern und Großeltern feierten am Sonntag auf dem Hof der Viktoria-Grundschule ein aktionsreiches Familienfest zur Eröffnung der Kinderferienstadt Lünopoli. Mit insgesamt 530 Anmeldungen, es gab rund 100 Last- Minute-Anmeldungen vor Ort, ist das Kontingent zur Freude der Stadt Lünen als Veranstalter voll ausgeschöpft worden.
Bereits eine Stunde vor Beginn hatten sich zahlreiche Familien am Eingang aufgestellt und warteten darauf, die Spielstationen kennen zu lernen. So etwa Sackhüpfen. "Wer will noch mal, wer hat noch nicht. Ihr seid alle sportlich", animierte die ehrenamtliche Helferin Jacqueline. Auch Eierlaufen, Dosenwerfen, Air-Brush-Tattoos, Kerzenfärben oder das Basteln von Untersetzern und Bücherwürmern zählten zum attraktiven Programm. Wagemutige Kinder konnten eine rund 13 Meter hohe Himmelsleiter erklimmen. Der Verein Mima Sports bot Hockey, Blinden-Fußball und Basketball an.
"Das ist ein tolles Bild, wenn man hier steht", sagte Siegfried Störmer, der als stellvertretender Bürgermeister die Ferienstadt eröffnete. Die Anmeldezahlen würden zeigen, dass dieses Angebot genau richtig und im Interesse der Kinder und auch der Eltern liege, betonte er. Zugleich dankte er als Hauptsponsoren unter anderem dem Verein Kinderfreundliches Lünen, der Bürgerstiftung der Sparkasse, Trianel, dem Lions Club und der Firma Bellwon.

Auch die Besucher waren zufrieden: "Das Fest zur Eröffnung finde ich gut, weil ich heute schon alles kennenlernen kann, um morgen durchzustarten", meinte Luca. Sarah sagte: "Die Spielangebote sind super. Ich freue mich auf morgen."

Besonderer Charme
Ilka Sieber vom Streetwork-Team der Stadt Lünen wies in ihrer Ansprache darauf hin, dass das Gelände der Viktoria-Schule einen besonderen Charme mitbringe und bat die Eltern dringend darum, alternative Anreisemöglichkeiten zu nutzen, da keine Parkplätze direkt zur Verfügung stünden.
Das Ferienangebot, das am heutigen Montag, 17. Juli beginnt, läuft bis Freitag, 28. Juli. Ein 80-köpfiges Betreuerteam kümmert sich um die Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren.

Bericht und Bild: RN Beukelmann

 

 

 

Die RN berichtete am 27. 04. 2017

Jugendtreffpunkt aufwerten

An der Grillhütte in Brambauer / Spende des Vereins „Kinderfreundliches Lünen“

GrillhütteBRAMBAUER. Noch hat die Grillhütte zwischen Freibad und Hundeplatz ein Loch im Dach und auch das Drumherum ist noch nicht so einladend. Dennoch treffen sich dort gerne Jugendliche – und sollen sich demnächst über ein schöneres Ambiente freuen.
Das gab Streetworker Jakob Kus-Wolfkühler am Dienstag im Jugendhilfeausschuss bekannt. Möglich wird das durch eine großzügige Spende des Vereins „Kinderfreundliches Lünen“. 25.000 Euro stehen der Stadt zur Verfügung, um Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche in Lünen aufzuwerten.
Neben Brambauer sollen noch zwei weitere Jugend-Treffpunkte aufgewertet werden – nach den Wünschen und Ideen von Jugendlichen. „Die beiden Standorte sind im Süden und Norden Lünens“, so Fachdezernent Ludger Trepper. Wo genau, könne die Verwaltung noch nicht sagen, da noch Absprachen innerhalb der Verwaltung und mit den jeweiligen Grundstückseigentümern getroffen werden müssten.
Nach vielen Gesprächen mit Jugendlichen in Brambauer und einer Umfrage unter knapp 300 Lüner Schülern zu deren Freizeitverhalten, wurde überlegt, wie man das Grillhütten-Areal aufwerten kann.
„Der Platz ist ideal, weil dort keine Anwohner in direkter Nähe sind und sich dort regelmäßig Jugendliche treffen“, so Kus-Wolfkühler. Geplant ist die Installation eines Basketballkorbs („kein Streetballfeld, die Jugendlichen wollen ab und zu einfach ein paar Körbe werfen“). Außerdem sollen die Schäden an der Hütte selbst behoben werden, beispielsweise ein großes Loch im Dach. An der Hütte sollen Graffiti-Wände integriert werden. Den Anfang mit künstlerischer Gestaltung soll ein Jugendlicher machen, der öfter vor Ort ist und auch Graffitis sprüht. Gewünscht von den Jugendlichen wurden auch Aschenbecher, damit die Mülltonnen nicht so schnell voll werden. Intention an der Grillhütte sei, so Kus-Wolfkühler, die Jugendlichen in die Umgestaltung mit einzubeziehen.
Die Kosten liegen insgesamt bei etwa 10.000 Euro. Damit bleiben von der Spende des Vereins noch 15. 000 Euro für die beiden anderen Jugend-Treffpunkte übrig. Vorsitzender Detlef Seiler dankte dem Verein im Namen des Ausschusses.
Beate.Rottgardt@mdhl.de
Beate Rottgardt, Redakteurin

Die RN berichtete am16.03.2017

Geld für Lünopoli und Jugendtreffs

Dank „Kinderfreundliches Lünen“
LÜNEN. Auf ein erfolgreiches Jahr blickt der Verein Kinderfreundliches Lünen zurück. Dank großzügiger Spenden kann Lünopoli, die beliebte Ferienstadt für Kinder, mit 25.000 Euro unterstützt werden – und es gibt noch Geld für weitere Projekte.
Schatzmeister Thomas Scheidle konnte bei der Mitgliederversammlung über eine Verbesserung des Ergebnisses von 28.600 Euro berichten. So wird ein Spielgerät an der Heinestraße 27 mit 2.000 Euro unterstützt. Es kann von Kindern der Tageseinrichtung und der benachbarten Flüchtlingsunterkunft genutzt werden.
Darüber hinaus fließen 25.000 Euro in drei öffentliche Treffpunkte für Jugendliche. Bei einer Umfrage des Streetworkteams, an der 300 Jugendliche teilgenommen haben, war das Fehlen solcher Treffpunkte am häufigsten genannt worden. An der Umsetzung werden Jugendliche mitwirken. Dann werden auch Standorte genannt.
Während der Versammlung wurden Hans-Joachim Koschmieder und Hans Wilhelm Stodollick aus dem Vorstand verabschiedet. Vorsitzender Dr. Achim Grunenberg würdigte ihr Wirken.

Abschied

 

Abschiedsgeschenk
Mit der Gründung des Vereins und der erfolgreichen Arbeit hätten beide dauerhaft konkrete Unterstützung für die Belange von Kindern und Jugendlichen in der Stadt geschaffen. Mit den Worten: „Wer das Wohl der Kinder im Blick behalten möchte, darf den Überblick über seine Stadt nicht verlieren“ überreichte er ihnen den Film „Lünen von oben“.
Als Nachfolger für den stellvertretenden Vorsitz wurde Dr. Donat Romann gewählt. Der Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im St.-Marien-Hospital freut sich auf die neue Aufgabe und sieht viele Anknüpfungspunkte zwischen seiner ehrenamtlichen und hauptamtlichen Arbeit. In den Beirat wurde Katrin Prinz für Koschmieder gewählt.

 

 

Nach einem Jahr Pause gibt es 2017 wieder die Kinderstadt Lünopoli in Lünen.

Vom 17. bis 28 Juli 2017, jeweils Mo. bis Fr. von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr können Kids zwischen 7 und 12 Jahren wieder ihre eigene Stadt gestalten. Unterschiedlichste Rollen sind zu vergeben so dass jedes Kind sein Handlungsfeld findet in dem es sich beweisen kann.

Das"Kinderfreundliche Lünen e.V." hat wie in den Vorjahren eine erhebliche finazielle Unterstützung zugesagt und "Lünopoli" so erst möglich gemacht.

Ebenfalls wie in den Vorjahren ist der Teilnahmebeitrag von 60 € nach den Regeln des "Bildungs- und Teilhabegesetzes" förderungsfähig. Die Anmeldung und den BuT-Antrag können sie hier laden.

Anmeldung für Lünopoli 2017

Antrag nach dem "Bildungs- und Teilhabegesetz"

Weitere Informationen finden sie hier.

Die Ruhrnachrichten berichteten am 15.02.2017

Verspätete Weihnachtsgeschenke der Bürgerstiftung

Überschuss aus "Guter-Zweck-Adventskalender" an elf Einrichtungen verteilt

Foto RN: Einrichtungen aus Lünen, Waltrop, Castrop-Rauxel, Datteln und Oer-Erkenschwick
nahmen Spendenschecks über insgesamt 10 250 Euro entgegen.

LÜNEN. Er hat sich längst etabliert und ist für viele zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit geworden – der „Guter-Zweck-Adventskalender“ der Bürgerstiftung „Emscher-Lippe-Land“. Seit seiner Einführung vor sieben Jahren wurde die Auflage inzwischen von 3400 um 600 Exemplare erhöht, doch die 4000 Kalender waren auch im vergangenen Jahr in Rekordzeit vergriffen.
Nicht nur die Gewinner der 317 Preise im Gesamtwert von 14 700 Euro haben dabei Grund zur Freude. „In jedem Jahr kommt der erzielte Überschuss gemeinnützigen Einrichtungen und Projekten in der Region zugute“, berichtete Ludger Suttmeyer vom Stiftungsvorstand. Zur
Übergabe der Spenden in einem Gesamtwert von 10 250 Euro, hatte die Bürgerstiftung in diesem Jahr in die Räumlichkeiten der Caritas Datteln eingeladen. Gemeinsam mit dem Stiftungsvorstand Ralf Jorzik konnte Ludger Suttmeyer an elf Einrichtungen aus Lünen, Castrop-Rauxel, Waltrop, Oer-Erkenschwick und Datteln Spenden übergeben:
Das Förderzentrum Nord in Lünen freute sich über eine Spende in Höhe von 500 Euro zugunsten des aktiven Schulsports. „Sport hat einen großen Anteil bei der Entwicklung von sozialen Fähigkeiten, wie Teamgeist und kooperativem Miteinander. Zudem wirkt sich aktiver Sport positiv auf die Lernleistungen aus“, so die Verantwortlichen des Förderzentrums.

Kinderfreundliches Lünen
Der Verein Kinderfreundliches Lünen e.V. möchte die Unterstützung in Höhe von 1000 Euro zum Aufbau der Kinderferienstadt Lünopoli in den Sommerferien nutzen, um Kindern und Heranwachsenden mehr Raum für spielerische Bewegungsfreiheit zu bieten.

Ebenfalls ein Projekt für Kinder plant die Lüner AWO-Kindertageseinrichtung „Haus der kleinen Racker“ in Alstedde. Sie nutzt die Spende von 500 Euro für das Programm „Mein Körper ist mir wichtig“. „Das Hintergrundwissen über Ernährung und auch Gesundheitsvorsorge fehlt oft“, erläuterte die Leiterin der Einrichtung Ute Fleischmann. „In Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern, möchten wir so viele Familien wie möglich erreichen und sensibilisieren“.
Zum Abschluss der Veranstaltung ging ein großes Dankeschön an alle Beteiligten des „Guter-Zweck-Adventskalenders“. Wie in den letzten Jahren wurde das Titelbild von Künstlern des Ruhrateliers der Lebenshilfe liebevoll gestaltet.

Die Ruhrnachrichten berichteten am 19.07.2016

Spende kommt Kindern zugute

Spendenübergabe

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

2400 Euro überreichten Andrea von Bohlen (2.v.l.) und Jürgen Skok (2.v.r.) an Ludger Trepper (l.) und Thomas Scheidle (r.) vom Verein "Kinderfreundliches Lünen". RN-FOTO Spiller

 

LÜNEN. Über eine Spende kann sich der Verein "Kinderfreundliches Lünen" freuen. Die Kanzlei Skok & von Bohlen an der Lange Straße überreichte 2400 Euro. "Wir freuen uns sehr", sagte der Geschäftsführer des Vereins, Ludger Trepper, der mit Schatzmeister Thomas Scheidle die Spende entgegennahm. Zum 20. Jubiläum der Kanzlei hatten Andrea von Bohlen und Jürgen Skok Mitarbeiter, Mandanten und Geschäftspartner gebeten, statt Blumen und Geschenken für den Verein zu spenden. Von Bohlen, selbst Mitglied bei "KinderfreundlichesLünen", sagt: "Kinder sind unsere Zukunft und der Verein schafft mit Spielgeräten in der Innenstadt, Hausaufgabenbetreuung und Theaterstücken Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sich frei zu entfalten". Das Geld fließt in ein Projekt der Stadt, in dem Spielgeräte an der Kielhornschule in Lünen-Süd gebaut werden – in der Nähe mehrerer Flüchtlingsunterkünfte. Der andere Teil kommt der Ferienwerkstadt Lünopoli 2017 zugute. ems

 

Die Ruhrnachrichten berichteten am 26.04.2016

Kinder stark machen, damit sie "Nein" sagen

Sponsoren unterstützen Theaterprojekt
LÜNEN. Manchmal fühlt der Bauch schon etwas, was der Kopf noch gar nicht glauben will. Wenn Kindern eine Situation befremdlich vorkommt, sollen sie ihrem Bauchgefühl vertrauen. Nein sagen ist ein wichtiger Schritt.
Darin bestärkt das Lüner Theaterprojekt "Mein Körper gehört mir" Schüler der dritten und vierten Klassen. Der besondere Unterricht zum Schutz vor sexuellem Missbrauch geht jetzt in die nächste Runde: Dank engagierter Sponsoren ist die Finanzierung für weitere drei Schuljahre gesichert.
Wie nachhaltig die Wirkung des Projektes mit Schauspielern der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück ist, machte Matthias Flechtner, Sprecher der Lüner Grundschulen, gestern bei einem Treffen mit Sponsoren und Kooperationspartnern deutlich: Als Kinder der Leoschule an einem Kiosk von einem Mann angesprochen wurden, haben sie genauso reagiert, wie sie es gelernt hatten. Sie hörten auf ihr Nein-Gefühl und sagten in der Schule Bescheid. Die Polizei wurde eingeschaltet.
Verändert haben sich die Inhalte des Theaterprojektes. Inzwischen wird auch Chatten im Internet thematisiert. Die Warnung vor dem fremden Unbekannten ist der Erkenntnis gewichen, dass die meisten Täter aus dem näheren Umfeld kommen.
Auch Frauen sind Täter
"Bei 200 Missbrauchsfällen im Kreis Unna sind ein oder zwei Fremde dabei", so Frank Zimmer vom Kinderschutzbund Kreis Unna. Der Frauenanteil der Täter liegt bei über zehn Prozent. "Auch das wird angesprochen", sagt Christa van Meegen, Kriminalhauptkommissarin für Prävention und Opferschutz.
Eingebunden in die Thematik werden auch die Eltern. Für sie gibt es eigens eine Auftaktveranstaltung zum Projekt. Weil sie sich mit den Inhalten beschäftigen, können sie auf Fragen ihrer Kinder gut reagieren.
Am Ende erhalten alle Grundschüler die Notrufnummer des Kinderschutzbundes. Frank Zimmer weiß, dass dann das Telefon häufiger klingelt, "weil sie die Nummer checken". Manche haben das Kärtc26.42016hen auch als Jugendliche noch in der Tasche, weiß Christa van Meegen. qu-l


32.500 Euro Spenden

Geldgeber für das Theaterprojekt sind NAK Karitativ, ein Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche mit 15.000 Euro, die Sparkasse an der Lippe mit 15.000 Euro und der Verein Kinderfreundliches Lünen mit 2.500 Euro.
Zu den Kooperationspartnern gehören: das Schulamt des Kreises Unna; der Deutsche Kinderschutzbund Kreis Unna; die Caritas-Beratungsstelle Lünen, Selm, Werne; die Stadt Lünen und das Polizeipräsidium Dortmund.
Das Projekt gibt es in Lünen seit sechs Jahren.

 

Zum gleichen Thema berichtete der Lokalkompass am 27.04.2016

Das  tolle  Projekt  „Mein-Körper-gehört-mir !“

Sponsoren und Kooperationspartner des Projektsist weiter gesichert, Sponsoren  und  Kooperationspartner  des  Projekt   dank  den  intensiven  Bemühungen  der  Kooperationspartner  dieses  Theaterprojektes  ist  es gelungen,  die  Sponsoren  weiter  für  dieses  Projekt  mit  ins  Boot  zu  bekommen.  Ohne  NAKKaritativ  e.V.  ,  die  Sparkasse  „An  der  Lippe“  und  dem  Verein  Kinderfreundliches  Lünen wäre  dieses  Projekt  finanziell  nicht  zu  stemmen,  darüber  sind  sich  die  Kooperationspartner einig.  Die  Kooperationspartner,  das  sind  :  das  Schulamt  Kreis  Unna,  der  Deutsche Kinderschutzbund  Kreisverband  Unna,  die  Caritas  Beratungsstelle  Lünen,  Selm,Werne,  die Stadt  Lünen  und  das  Polizeipräsidium  Dortmund.  An  dem  Projekt  beteiligen  sich  alle  Lüner Grundschulen  und  Förderschulen.  Das  Theaterprojekt  wird  in  den  3.und  4.  Jahrgangsklassen aufgeführt  und  die  Resonanz  ist  bei  Schülern  und  Eltern  durchweg  positiv.  Christa  van Meegen,  Polizei  Dortmund  /  Kriminalprävention  und  die  Schulleiterinnen  und  -leiter  wussten über  einige  Fälle  zu  berichten,  an  denen  man  die  positive  und  nachhaltige  Wirkung  des Projekt „Mein-Körper-gehört-mir!“ festmachen konnte. 

 

Der Sonntagskurier berichtete am 27.03.2016

Lüner Fußballer spenden 500 € für Kinder

Spendenübergabe

Einen Teilerlös aus den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften der Senioren überreichten jetzt Wolfgang Tautz (ganz links) und Karl-Heinz Schulze (2. von links) von der Fachschaft Fußball des Stadtsportverbandes Lünen an der Verein Kinderfreundliches Lünen, vertreten durch den Vorsitzenden Dr. Achim Grunenberg (Mitte), Schatzmeister Thomas Scheidle und Geschäftsführer Ludger Trepper (ganz rechts). 500 Euro sind zusammen
gekommen. "Eine Summe, die uns auf jeden Fall weiterhilft", betonte Dr. Achim Grunenberg. Die Unterstützung des Vereins durch die SSV-Fußballer sei mittlerweile Tradition. Seit über zehn Jahren engagieren sich "Kalla" Schulze und Wolfgang Tautz für Lünens Mädchen und Jungen. J Foto: Wagner

Die Ruhrnachrichten berichteten am 25.02.2016

31 000 Euro für kinderfreundliche Projekte

Verein will weiter aktiv bleiben

Der Vorstand

LÜNEN. Ob "Lünopoli" oder die Hausaufgabenbetreuung an Grundschulen – diese Projekte unterstützte der Verein Kinderfreundliches Lünen 2015. Einen Rückblick auf weitere Projekte, die finanziell gefördert wurden und einen Ausblick auf 2016 und 2017 gab es am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung im Gebäude der Stadtwerke Lünen.

Nicht nur "Lünopoli" und das Kochprojekt in der Vinckeschule in Lünen-Gahmen unterstützte der Verein im vergangenen Jahr. Auch das große Theaterprojekt "Mein Körper gehört mir" wurde aus dem Spendentopf mitfinanziert.

"Treue Spender"

Insgesamt wurden letztes Jahr 31 000 Euro in kinderfreundliche Projekte in Lünen investiert. "Wir möchten uns an dieser Stelle noch mal ausdrücklich bei all unseren treuen und großzügigen Spendern bedanken, ohne die eine solche Summe nie zustande gekommen wäre", richtete Vorsitzender Dr. Achim Grunenberg seine Worte an die Spender. Auch für 2016 und 2017 hat der Verein einiges geplant. In diesem Jahr soll ein großes Projekt in Lünen-Süd unterstützt werden. Der Kindergarten in der Freiligrathstraße soll ein großes neues Spielgerät bekommen. Ob das Projekt wirklich zustande kommt, steht aber momentan noch nicht fest.

Geld für Lünopoli

Fest steht aber, dass 2017 das "Lünopoli-Projekt" wieder mit 25 000 Euro vom Verein Kinderfreundliches Lünen unterstützt wird. Nur mit der Hilfe von Spendern kann der Verein seine Ziele erreichen, deshalb freuen sich die Mitglieder über jeden, der die Arbeit des Vereins unterstützen möchte.

Wie das geht, erfährt man auf der Internetseite: www.kinderfreundliches-luenen.de. Der Vorstand und die Vereinsmitglieder hoffen auf ein erfolgreiches Jahr, mit vielen Projekten, die unterstützt werden können. wul

 

 

Lünopoli 2015

Mit Unterstützung des Vereins "Kinderfreundliches Lünen" war es auch 2015 wieder möglich, dass die Kinderferienstadt "Lünopoli" erneut ihre Tore öffnete. Wir sehen uns wieder im Sommer 2017.

 

ein Doppelklick auf den Drachen führt zum Film

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die RN berichteten am 12.2.2015

Fußballer spenden für Kinder

ScheckübergabeLÜNEN.Bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft haben die Teams jeweils 50 Euro für den Verein "Kinderfreundliches Lünen" gespendet. So kam eine Summe von 500 Euro zusammen. Karl-Heinz Schulze (2.v.r.) und Wolfgang Tautz (r.) übergaben den Scheck im Namen der Fachschaft Fußball im Stadtsportverband am Dienstag an den Vorsitzenden des Vereins Kinderfreundliches Lünen, Dr. Achim Grunenberg (2.v.l.) und Schatzmeister Thomas Scheidle. Da in diesem Jahr die Kinderferienstadt "Lünopoli" an den Start geht, könne der Verein das Geld besonders gut gebrauchen, betonte Grunenberg. Denn immerhin 25000 Euro seien zu stemmen. Die Fußballer spenden traditionell für Kinderfreundliches Lünen. Sie bedanken sich damit auch für die Unterstützung durch die Stadtwerke, deren Geschäftsführer Grunenberg ist. RN Fiedler

Kinderfreundliches Lünen unterstützt Beteiligungsprojekt

Titelbild

250 € vom Verein Kinderfreundlichen Lünen zum Anschub eines Beteiligungprojektes ermöglichten den Kindern der Vincke-Schule in Gahmen (Teilstandort Görresstraße der Overbergschule) die Herstellung eines Kochbuches. Die Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, ihre Lieblingsrezepte zu Papier zu bringen.

Herausgekommen ist dabei ein 66-seitiges kleines Kochbuch, das seit einigen Wochen zum Verkauf steht. Mit dem Erlös soll eine Schulküche finanziert werden.

Die ganze Aktion hat viel mediales Interesse hervorgerufen. Sogar der WDR berichtete in einem 5-Minuten-Beitrag über diese gelungenen Aktion.

Die Kochbücher gibt´s in der Vincke Schule bei der Schulsozialarbeiterin Frau Mühlhan oder in der Lippebuchhandlung zum Preis von 10 €.

 

Die RN berichteten am 21.5.2104

Fahrzeug der Stadt wird durch 6000-Euro-Spende inklusionsverträglich aufgerüstet

LÜNEN. Seit 20 Jahren dreht das Spielmobil der Stadt in Lünen seine Runden. Jetzt erhält es dank des Vereins Kinderfreundliches Lünen eine moderne Innen-Ausstattung. Für 6000 Euro wurden neue Spielgeräte angeschafft.

Spielgeräte, so Vereinsvorsitzender Dr. Achim Grunenberg, mit denen Kinder mit und ohne Behinderung künftig gemeinsam spielen können. Ermöglicht wurde die Spende von der Edith-und-Martin-Guse-Stiftung. Die hatte dem Verein das Geld zur Verfügung gestellt.

Die Spielzeugauswahl traf Jutta Schlierkamp. "Dabei flossen die Wünsche und Vorschläge der Schulen, Kindergärten und Streetworker ein", sagte die Rollstuhlfahrerin am Montag bei der Vorstellung der Spielgeräte in der City. "Mir war es sehr wichtig, dass wir alle Altersgruppen ansprechen."

Tast-Steine für Kinder

Neben Spielzeug, dass vor allem die Motorik stärken soll, zählen zum Inventar auch Tast-Steine für Kinder mit einer Sehbehinderung.

Damit sich Kinder ohne Behinderung besser in die Lage von Kindern mit Behinderung setzen können und damit mehr Verständnis im Umgang miteinander zeigen, ist das Spielmobil auch mit drei Rollstühlen und Taststöcken mit Simulationsbrillen ausgestattet. Bis das Spielmobil an den Start geht, dauert es noch eine Zeit lang. Grund sind Umbauten für einen besseren Transport des Spielzeugs. "Rechtzeitig zu den Sommerferien ist es aber fertig", sagte Ludger Trepper vom Vorstand "Kinderfreundliches Lünen".

Das Spiel- und Spaßmobil der Stadt kann von Privatleuten, Schulen, Vereinen usw. ausgeliehen werden. Die Kosten für ein Wochenende betragen 100 Euro. Nähere Informationen erteilt Stadtmitarbeiterin Christine Klinke unter Tel. (02306) 104 13 34.

Bericht: Torsten.Storks@mdhl.de

Das neue Spiel- und Spaßmobil

 

 

 

 

 

Foto: André Wagner, Sonntagskurier

RN berichtet am 11.02.2014

Eine Drehscheibe für alle

Verein "Kinderfreundliches Lünen" hat mit 10.000 Euro ein neues Spielgerät finanziert

ScheckübergabeBRAMBAUER. In Brambauer können die Kinder beim Spielen jetzt so richtig Fahrt aufnehmen. Dafür sorgt die neue Drehscheibe. Sie steht auf dem öffentlichen Gelände zwischen der Kita an der Diesterwegstraße 7b und der Seilbahntrasse.

Der Verein "Kinderfreundliches Lünen" hat 10.000 Euro gespendet und damit die Anschaffung des Spielgerätes möglich gemacht.

Symbolisch übergaben Schatzmeister Thomas Scheidle und Geschäftsführer Ludger Trepper gestern einen Riesenscheck an Jürgen Arendes, der bei der Stadt für die Spielplatzplanung verantwortlich ist.

Das Spielgerät hat eine besondere Geschichte, denn es wurde von den Kindern der Wittekindschule ausgesucht. "Junge Menschen wissen am besten, was sie brauchen und sich wünschen – sie sind Experten für neue Spielgeräte", meint Schulsozialarbeiter Dierk Reinemann.

Viele Mädchen und Jungen aus der Schule brachten ihre Ideen mit ein, ließen ihrer Phantasie freien Lauf.

Und sie durften mit Dierk Reinemann sogar zum Westfalenpark nach Dortmund fahren, um sich dort Anregungen zu holen.

"Die Kinder waren baff, als sie erfahren haben, dass ihr Wunsch von der Drehscheibe, die sie sich am Ende ausgesucht haben, umgesetzt wird", sagt Reinemann.

Bewegte Schule

Direkt nach der Freigabe tobten sich mehrere Schüler der Kasse 4a von der Wittekindschule am neuen Spielgerät aus.

Als "Bewegte Schule" legt die Wittekindschule besonderen Wert auf ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot – nicht nur im Unterricht, sondern auch danach. Doch nicht nur die Wittekind-Schüler, auch alle anderen Kinder haben jetzt Spaß an der Drehscheibe auf öffentlichem Gelände.

Dr. Achim Grunenberg, Vorsitzender des Vereins Kinderfreundliches Lünen, bedauerte sehr, dass er gestern nicht selbst zur offiziellen Übergabe kommen konnte. "Wir sind froh, wieder einmal in diesem Bereich, etwas tun zu können", erklärte Grunenberg.

Bild und Text: Werner Gärtner

Foro. Blaszczyk